GC 08: Risen - das neue Werk der Gothic-Entwickler
Das Actionrollenspiel Risen spielt vor einem fiktiven mittelalterlichen Hintergrund auf einer großen Vulkaninsel. Nach der dunklen Welle kommen eigenartige Kreaturen über das Land und die Meere werden durch Stürme nur noch von den wagemutigsten Seeleuten befahren. Also beauftragt der König die Inquisition, um sich des unheiligen Problems anzunehmen und es zu beseitigen. Ein von der Inquisition zu einer abgelegenen Vulkaninsel ausgesendetes Expeditionsschiff sinkt, der vom Spieler verkörperte Held überlebt jedoch und strandet auf der bewohnten Vulkaninsel.
Die Einwohner der Insel werden derweil durch heftige Beben und bizarre Kreaturen bedroht. Dazu kommt, dass aus dem Boden uralte Tempel brechen, die ebenfalls nichts Gutes verheißen. Die Inquisition mischt auch bereits mit, verbietet den Bewohnern, ihre Siedlungen zu verlassen und inmitten dieses Chaos aus Rebellion, Tyrannei und mystischen Ritualen findet sich der Spieler wieder. Der Hauptdarsteller lässt sich zwar nicht verändern, Spieler können jedoch den Ausgang der Geschichte beeinflussen.

Die vom Spieler zu fällenden Entscheidungen sollen heftig sein und sich auf den Spielverlauf merklich auswirken. Wer sich etwa von der Inquisition aufgreifen und zwangsrekrutieren lässt, für den entwickelt sich die Geschichte anders weiter als wenn auf Seiten der Rebellen gekämpft wird. Die Geschichte wird dabei wie bei Gothic nach Kapiteln gegliedert. In der zwar lebendigen, detaillierten, aber auch düsteren, schmutzigen Spielwelt soll es glaubwürdige Personen, unheimliche Monster, beschleunigte Tag- und Nachtwechsel, Wettereffekte, Klima- und Vegetationszonen und versteckte Orte geben. Orks, Elfen und Zwerge sind in Risen nicht zu finden, Risen soll eine sehr eigene Fantasie- und Mythenwelt mit Magie und Kämpfen bieten. Zotige Sprüche sollen dabei nicht zu kurz kommen.
Mit Shader- und Lichteffekten sowie vorberechneten Zwischensequenzen soll Risen in Szene gesetzt werden. Dual- und Quad-Core-CPUs sowie Breitbildschirme werden bei der Entwicklung berücksichtigt, andere Betriebssysteme als Windows allerdings nicht. Die Welt soll dynamisch, nicht gescriptet sein und dem Spieler am Anfang etwas Zeit zum Eingewöhnen geben, nach etwa einer Stunde die Herausforderungen dann aber anziehen. Piranha Bytes hofft, dabei einen guten Mittelweg zu finden, um hartgesottene Rollenspieler und Neueinsteiger gleichermaßen ansprechen zu können.
Wie gut das Piranha Bytes gelingen wird, soll sich im Laufe des kommenden Jahres zeigen – auf der Deep-Silver-Pressekonferenz wurde 2009 als Veröffentlichungszeitraum für Risen(öffnet im neuen Fenster) angegeben.
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| Video: Risen – Präsentation und Trailer von der GC 2008 in HD (4:36, benötigt Flash 9) |
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