Abo
  • Services:

Ericsson und STMicro verschmelzen Handychipsatz-Entwicklung

Schweden investieren 1,1 Milliarden US-Dollar

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson und STMicroelectronics legen ihre Handychipsatz- und Plattformentwicklung zusammen. Das zu gleichen Anteilen gehaltene Gemeinschaftsunternehmen beliefert Nokia, Samsung, Sony Ericsson, LG und Sharp mit Referenzdesigns.

Artikel veröffentlicht am ,

Zusammengeführt werden die Firmenbereiche Ericsson Mobile Platforms und ST-NXP Wireless, gaben die Partner bekannt. "In diesem Massengeschäft werden die komplementären Produktangebote, die Ericsson und ST in das neue Unternehmen einbringen, deutliche Skalen- und Synergievorteile bringen", heißt es weiter.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Ericsson bringt 1,1 Milliarden US-Dollar in das Joint Venture ein, von denen 700 Millionen US-Dollar durch das Gemeinschaftsunternehmen an die französisch-italienische STMicro weitergereicht werden. Es ist vorgesehen, dass STMicro vor Abschluss der Transaktion seine Option zum Kauf der NXP-Geschäftsanteile von 20 Prozent an ST-NXP Wireless ausübt.

Das Gemeinschaftsunternehmen ist "fabless", hat also keine eigene Produktion, und vereint 7.000 Beschäftigte der beiden Konzerne aus den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Die Produkte sind mit dem Mainboard eines Computers vergleichbar und bieten Anbindungen beispielsweise für Kameramodule oder USB-Anschlüsse in Mobiltelefonen. Die Referenzdesigns kaufen die Mobilfunkhersteller ein und übernehmen selbst die Fertigung, so ein Ericsson-Sprecher zu Golem.de.

Das Joint Venture bietet Hardwarereferenzdesign, Software und Support für Modems, Multimedia- und Verbindungstechnik aus den Plattformbereichen 2G/EDGE, 3G, HSPA und LTE. Ericsson sieht dabei seine Kompetenzen bei mobilem Modemdesign und mobiler Endgerätearchitektur, während ST-NXP Wireless seine Stärken bei der Entwicklung von Halbleitern für drahtlose Technik wie ASIC, ASSP, Applikationsprozessoren sowie Hardware-Montage- und Prüftechnik beisteuert.

Die neue schwedisch-französisch-italienische Firma wird mit 400 Millionen US-Dollar ausgestattet. Der Entwickler hat seinen Sitz in Genf und verzeichnet rein rechnerisch, basierend auf Zahlen aus dem Jahr 2007, einen Jahresumsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /