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GC 08: Das Notebook, die vernachlässigte Spieleplattform

Den beiden Intel-Entwicklern ging es in ihrem Vortrag jedoch nicht nur um Grafikleistung - damit Spiele auf Notebooks besser laufen, müssten sie diese auch erkennen und sich anpassen. Beispielsweise indem die Stromversorgung überprüft wird, so dass nicht nur eine Ladestandsanzeige in das Spiel eingeblendet werden könnte, sondern etwa bei Akkubetrieb zwecks längeren Spielens neben der Grafikqualität auch die Physiksimulation eingeschränkt wird. Es könnte auch der Ladezustand des Notebookakkus in den Spielfluss einbezogen werden.

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Spiele müssten viel besser skalieren, als es aktuell der Fall sei, so das Credo der Intel-Entwickler. Dazu müssten Spieleentwickler aber von Anfang an Notebooks im Visier haben. Dabei will ihnen Intel unter anderem mit seiner kostenlosen API-Sammlung, dem Intel Laptop Gaming Technology Development Kit (TDK), helfen. Sie ermöglicht eine einfache Abfrage der Stromversorgung, den Zugriff auf die Netzwerkeinstellungen, den Netzwerkstatus und die Display- und Prozessoreinstellungen.

Spieleentwickler sollten laut Hughes berücksichtigen, dass die klassische Client-Server-Struktur bei mobilen Endgeräten nicht sinnvoll ist. Wenn es darum gehe, immer und überall mit anderen zu spielen, seien Ad-hoc-Netzwerke besser. Auch hier soll das TDK helfen und eine schnelle, bequeme Ad-hoc-Vernetzung über WLAN ermöglichen. Der Aufruf der entsprechenden Funktionen und das Anlegen eines zum Spiel gehörenden WLAN-Ad-hoc-Profils soll ebenfalls sehr einfach sein.

Hughes ermuntert Spieleentwickler, sich Unterstützung durch Intel zu holen - neben dem Intel Laptop Gaming Technology Development Kit gibt es noch eine Visual Computing Developer Community, eine Kurzzusammenfassung zu Intel Integrated Graphics und beispielsweiseTools und Tipps zum Debugging bei der GMA-X3000-Serie.

Ein großes Problem bei Spielen und Notebooks sind auch die Grafiktreiber, denn anders als bei Desktop-PCs mangelt es an monatlich aktualisierten Universaltreibern. AMD, Nvidia und auch Intel verweisen in der Regel auf die Notebookhersteller und deren angepasste Treiber, die jedoch selbst bei Gamingnotebooks allenfalls zögerlich oder auf Nachfrage herausgerückt werden.

Dass das nicht nur Notebookbesitzer nervt, sondern auch Spieleentwickler, zeigte eine Diskussion am Ende des Vortrags. Zwar erklärte ein Intel-Mitarbeiter im Gespräch mit Golem.de, dass Notebookhersteller gebeten werden, die Treiberupdates für wichtige Spiele weiterzureichen, gestand jedoch ein, dass oft eine Reaktion ausbliebe. Den Imageschaden hat dann vor allem Intel.

Auf Nachfrage wurde zudem die Vermutung bestätigt, dass die Treiberupdates oft nicht mehr als eine Umbenennung seien und dass Intel-Mitarbeiter selbst weniger Hemmungen hätten, die generischen Intel-Treiber zu installieren, unabhängig davon, ob Hersteller mit Garantieverlust drohen. Wenn mal ein neuer generischer Intel-Grafiktreiber für Windows veröffentlicht wird, so findet er sich unter intel.com/support/graphics. Die Installation erfolgt auf eigenes Risiko, selbiges dürfte jedoch eher niedrig sein - das ändert jedoch nichts daran, dass die gegenwärtige Notebook-Treiber-Praxis für den PC-Markt, die Hersteller, die Spieleentwickler und vor allem die Kunden schädlich ist.

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Mikáa 22. Aug 2008

Und um pool nicht als Ausnahme stehen zu lassen, ich spiele auf meinem eeePC Black&White...

PeterZobel 21. Aug 2008

Sehe ich genauso, hab zwar beides, aber nutze hauptsächlich mein Notebook ... wenn ich...

bas 20. Aug 2008

Für alle die keine Vorstellung haben, was so auf einem aktuellen Notebook geht: Selbst in...

sssssssssssssss... 20. Aug 2008

ist hier das thema man braucht engines die sich auserordentlich gut skalieren lassen. so...


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