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GC 08: "Spielkonsolen sind so gut wie tot!"

"Im Jahr 2020 wird der Spielemarkt vollständig von persistenten Welten dominiert, und kein Mensch braucht mehr Konsolen, um illegale Kopien zu verhindern", sagte Alex St. John. Für ihn sind Xbox 360 und Playstation 3 nicht viel mehr als Anti-Schwarzkopie-Geräte. Diese Daseinsberechtigung gelte aber mit jedem zusätzlichen Onlinespiel und jeder weiteren virtuellen Welt immer weniger, denn Bankeinzug und Kreditkarte verhindern als inoffizielle Onlineregistrierung viel wirksamer, dass unrechtmäßige Versionen gezogen werden können. Deshalb seien Konsolen nicht mehr nötig, und die Entwickler und Publisher würden die rund 15 Prozent Lizenzgebühr lieber in die eigene Tasche stecken, statt in die von Nintendo, Microsoft und Sony.

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Bislang waren laut St. John die Möglichkeiten, Onlinespiele zu vermarkten, auch deshalb eingeschränkt, weil es keine wirklich massenmarkt- und taschengeldtauglichen Bezahlsysteme gegeben habe. Das aber ändere sich derzeit dramatisch, etwa wegen Micropayment per Handy oder anderen neuen Methoden. Er verweist auf den asiatischen Markt, wo solche Bezahlsysteme schon länger etabliert sind und dazu geführt hätten, dass PC-Onlinespiele aller Art die Singleplayertitel so gut wie vollständig verdrängt hätten. Angesichts dessen helfe es den Konsolenherstellern auch nicht, selbst Onlinespiele anzubieten. Im Gegenteil, so St. John: "Je schneller die Konsolen sich auf Online zubewegen, desto schneller sterben die Geräte aus, weil die Hersteller ihre eigenen Handelskanäle trockenlegen - und ohne die können sie nicht überleben."

Das größte Problem der PC-Plattform sei derzeit noch das der Hardware - kein normaler Kunde würde wissen, was für eine Grafikkarte oder wie viel Speicher im Rechner stecken. Künftig allerdings lasse sich durch einfache Kompatibilitätstests im Webbrowser prüfen, ob das Spiel läuft oder nicht. "Übrigens kann man keinen PC mehr kaufen, der nicht zumindest die Grafikqualität einer Wii zustande bringt", sagte Alex St. John. Und er verwies besonders auf die Verkaufszahlen der Laptops - allein in den USA wurden 2007 laut den Marktforschern von IDC rund 31,6 Millionen Laptops verkauft. Das sind ungefähr so viele Geräte, wie von Xbox 360, Playstation 3 und Nintendo Wii insgesamt auf dem nordamerikanischen Markt abgesetzt wurden. Die öffentliche Wahrnehmung sei allerdings eine andere, denn Laptops würden nach den Sommerferien gekauft, und nicht im Weihnachtsgeschäft mit groß angelegten Werbekampagnen. Trotzdem hätten sie laut St. John einen echten Spielevorteil: "Laptops sind die einzigen Spielgeräte, die der Lehrer nicht konfisziert."

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george33 22. Aug 2008

kommt nicht mehr - vor der Konsole gestorben - Überzockerung

Ralph 22. Aug 2008

World of Tetris? neeee. (und nein ich bin kein konsolenliebhaber, aber die begründung ist...

HaGaBa 22. Aug 2008

Die Grundfrage ist: Wieso darf DIESER Spack sein verqueres Gedankengut auf der GC...

Somian 21. Aug 2008

1998 war das oO auf dem bildschirm konnte ich mit der Riva TNT 2 UT zwar nur in 800x600...

..... 21. Aug 2008

den pc kann man heutzutage auch an den fernsehr anschließen ist ja auch kein wunder...


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