Microsoft ändert Lizenzbedingungen für Virtualisierung

41 Serverapplikationen betroffen

Microsoft hat seine Lizenzbedingungen für verschiedene Serveranwendungen geändert und damit die bisher bestehende Migrationseinschränkung für virtuelle Maschinen entfernt. Die virtuellen Umgebungen können nun so oft wie nötig zwischen Servern hin und her geschoben werden. Betroffen sind unter anderem der SQL Server 2008 und der Exchange Server 2007.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bisher durften Microsoft-Anwendungen, die innerhalb einer virtuellen Maschine laufen, nur einmal innerhalb von 90 Tagen innerhalb einer Serverfarm von einem physischen Computer auf einen anderen verschoben werden. Diese Einschränkung entfällt ab dem 1. September 2008 für insgesamt 41 Serverapplikationen.

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Dazu zählen Microsoft SQL Server 2008 Enterprise, Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 Standard und Enterprise, Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise und Professional sowie Microsoft Office SharePoint Server 2007. Diese können nun so oft wie nötig auf andere Maschinen verschoben werden, ohne dass eine neue Lizenz erworben werden muss.

Man habe erkannt, dass Unternehmen Virtualisierung zunehmend als Grundpfeiler ihrer IT verwenden und reagiere nun, indem man die Lizenzbedingungen an das geänderte Szenario anpasse, so Zane Adam, Senior Director of Virtualization Strategy bei Microsoft.

Zusätzlich passt Microsoft sein Supportangebot an. Für 31 Serverprogramme soll es zukünftig auch Support geben, wenn diese virtualisiert laufen. Dabei wird nicht nur der hauseigene Hypervisor Hyper-V unterstützt, sondern auch die Lösungen der Konkurrenz. Zuvor mussten Kunden Probleme häufig erst außerhalb einer virtuellen Umgebung reproduzieren, bevor Microsoft half. Die betroffenen Anwendungen nannte Microsoft bisher jedoch nicht.

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