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Überhitzte MP3-Player lösen erneut Feuer in Japan aus

Ministerium ordnet Untersuchung von überhitzten iPod nanos an. Nachdem überhitzte iPod nanos mehrere Feuer in Japan ausgelöst haben, hat das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie erneut eine Untersuchung angeordnet. Es ist bereits das zweite Mal, dass die japanische Regierung die Geräte wegen Brandgefahr überprüfen lässt. Schuld sollen die Akkus sein.
/ Werner Pluta
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Im Japan haben iPod nanos, die beim Laden überhitzten, kleine Brände ausgelöst, berichtet die Nachrichtenagentur AFP(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie in Tokio. Das Ministerium rief die Besitzer der MP3-Player deshalb zur Vorsicht beim Aufladen der Akkus auf.

Zwei der Unfälle seien dem Ministerium im August 2008 gemeldet worden. Insgesamt sollen die iPods 14 Unfälle ausgelöst haben, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Betroffen seien die Modelle MA004J/A, MA005J/A, MA099J/A und MA107J/A, von denen in Japan zwischen September 2005 und September 2006 knapp zwei Millionen Stück verkauft wurden.

Die Ursache sei, so das Ministerium, nicht klar. Vermutet wird allerdings, dass die Lithium-Ionen-Akkus für die Feuer verantwortlich sind. Das Ministerium hat nach eigenen Angaben Apple aufgefordert, die Ursache für die Unfälle zu untersuchen und sie zu beseitigen. Das Problem mit brennenden iPods ist nicht neu. Es ist bereits die zweite Untersuchung, die die japanische Regierung anordnet. Das erste Mal ließ sie im März 2008 die Geräte wegen Feuergefahr überprüfen . Im Oktober 2007 fing in den USA ein iPod nano in der Hose seines Besitzers Feuer .

In den vergangenen Jahren wurden Millionen von Notebooks wegen der Gefahr, die von ihren Lithium-Ionen-Akkus ausgeht, zurückgerufen . Im Jahr 2006 wurde ein explodierender Notebookakku sogar verdächtigt, ein Feuer in einer Frachtmaschine in den USA ausgelöst zu haben.


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