GC 08: Was Frauen wollen
Auf der Developers Conference diskutierten Entwicklerinnen über neue Zielgruppen
Computerspiele sind was für Männer? Klar - aber nur zum Teil. Auf der Developers Conference während der Games Convention 2008 in Leipzig trafen sich weibliche Spieldesigner, um aus ihrer Sicht über die Branche zu diskutieren. An einigem, was Männer in Spielen mögen, ließen sie dabei kein gutes Haar.
Alla Khramtsova vom Hamburger Entwicklerstudio Intenium kennt die Zielgruppe - schließlich gehört sie selbst dazu: "Die Frauen, die unsere Produkte spielen, denen ist das Spielen genauso wichtig wie Freunde und andere Hobbys." Und deshalb, meint sie, bevorzugen die allermeisten Frauen auch in Häppchen konsumierbare Jump-and-Run-Titel oder Programme wie Moorhuhn.
- GC 08: Was Frauen wollen
- GC 08: Was Frauen wollen
- GC 08: Was Frauen wollen
Laut während der Diskussion präsentierten Zahlen sind 74 Prozent der Casual-Games-Spieler in deutschsprachigen Ländern weiblich. Die anderen Spieleentwicklerinnen, die sich im Rahmen der Developers Conference getroffen haben, sehen es ähnlich wie Khramtsova. Das von der (männlichen) Spielefachpresse gerne beschriebene harte Zockerweibchen, das zum Frühstück ein Rudel männlicher Gegenspieler in Counterstrike verputzt und zum Abendessen mitmischt im World-of-Warcraft-Raid, ist für Khramtsova die große Ausnahme. Was beispielsweise heißen würde, dass CCP Games mit seinen Plänen für Eve Online kein großer Erfolg beschieden sein dürfte - es sei denn, auf den Raumstationen warten Halmawettbewerbe und Hundebabys.
"Ich bin Nintendo so dankbar, weil sie den DS zu einem Spielgerät für Frauen und Mädchen gemacht haben - 29 der bestverkauften 50 Spiele sind speziell für Frauen gemacht", berichtete Ariella J. Lehrer von Legacy Interactive. Darunter befinden sich Programme wie Nintendogs und andere Tiersimulationen sowie Musik- und Tanzspiele.
Lehrer sagte, dass sie Nintendo richtig dankbar sei, weil die Firma mit dem DS ein Spielgerät entwickelt habe, das wie für Frauen und Mädchen gemacht sei. Da mögen zottelige Hardcorefreaks entrüstet die Mähne schütteln - immerhin ist inzwischen ein sich selbst tragender und stetig wachsender Markt entstanden, der männlichen und weiblichen Spielentwicklern genug Geld einbringt, um davon leben zu können. Allerdings räumen auch die Diskussionsteilnehmerinnen ein, dass die Qualität vieler dieser Titel noch nicht überzeugt. "Wenn wir derart schlechte Spiele anbieten, wie es einige Firmen tun, dann machen wir nur unseren Markt kaputt. Wer ein- oder zweimal etwas Schlechtes gekauft hat, der ist als Kunde verloren", sagte Lehrer.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| GC 08: Was Frauen wollen |







na hä, was machen die denn in Pornos noch so ?
Was willsu jetzt damit sagen ? 1, 2, 3 ich weiss was ? Ballerspiele werden nur von...
Naja, ich denke dass bei Frauen auch einfach die Nachfrage nach dem "hübsch machen" grö...
Barbie vermittelt nicht nur ein falsches Frauenbild, sondern es vermittelt hochgradig...