Abo
  • Services:

Krankenkasse gab Patientendaten an Unternehmen weiter

Bundesdatenschutzbeauftragter bezeichnet die Weitergabe als illegal

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die Krankenkasse DAK stark wegen ihres Umgangs mit Patientendaten kritisiert. So seien 200.000 Datensätze chronisch Kranker an eine Firma übermittelt worden, die die Patienten telefonisch berät.

Artikel veröffentlicht am ,

Schaar sagte gegenüber Report Mainz, dass es aus seiner Sicht keine Rechtsgrundlage für diesen Vorgang gebe - die Datenwiedergabe sei illegal erfolgt. Das Unternehmen Healthways kontaktiert über Callcenter chronisch Kranke. Dabei seien laut Report Mainz Krankenschwestern und Pfleger Gesprächspartner. Mit dem Programm sollen Krankenhauseinweisungen vermieden und Kosten gesenkt werden, indem den Patienten langfristig eine bessere Lebensweise angeraten wird.

Stellenmarkt
  1. ALTANA Management Services GmbH, Wesel
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße

Seitens der DAK sieht man sich im Recht, da eine Datenverarbeitung im Auftrag erfolgt sei. Schaar ist anderer Meinung und sagte: "Datenverarbeitung im Auftrag heißt, dass im Detail festgelegt wird durch den Auftraggeber, in dem Falle durch die Kasse, welche Daten für welchen Zweck erhoben werden. Aber hier geht es ja um sehr viel mehr. Es geht um die Beeinflussung des Verhaltens der Versicherten und das ist keine Datenverarbeitung im Auftrag, das ist Übermittlung höchst persönlicher Daten.

Die DAK wies allerdings darauf hin, dass die Kassenpatienten ihre Teilnahme an dem Programm schriftlich bestätigt haben. Interessanterweise sagte ausgerechnet der Geschäftsführer von Healthways International GmbH, Michael Klein, gegenüber Report Mainz, dass die Weitergabe der Patientendaten durch die DAK auch ohne Einverständniserklärung der Patienten erfolgt sei.

"Die DAK identifiziert potenzielle Kandidaten und stellt diese Kandidaten zur Verfügung. Wir bekommen von ihnen die Stammdaten, das sind die Adresse, der Name. Wir bekommen von ihnen Krankenhausdaten, Arzneimitteldaten und die Diagnose", so Klein. Healthways habe definitiv die Daten bekommen, bevor die Versicherten einwilligten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  3. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Darki 20. Aug 2008

Weil hier garantiert keine Datenschutzverletzung vorliegt. Es handelt sich um eine...

Darki 20. Aug 2008

Man kann davon ausgehen, das eine so grosse Krankenkasse die rechtliche Seite vorher...

Kaanaan 19. Aug 2008

Richtig Das ist doch schon heute so. Wenn du bei uns in der Stadt deine Kinder auf eine...

Mr. Wrong 19. Aug 2008

Wer wird zur Verantwortung gezogen? Niemand, zumindest niemand aus den Führungsetagen der...

Al Friede 19. Aug 2008

Du verstandest mich miss :) Ich habe meine Aussage ernst und absolut unironisch...


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  2. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren
  3. Autonomes Fahren Ubers Autos sind wieder im Einsatz - aber nicht autonom

    •  /