WebTV-Plattformen setzen Medienbranche unter Druck

Videostream-Nutzung legt schneller zu als erwartet

In Deutschland verbringt der durchschnittliche Videostream-Nutzer bereits zwei Stunden am Tag an seinem Computer und schaut sich so im Monat 90 Videos an. Kommt der Zugang zu diesen Angeboten auch über den Fernsehbildschirm, geraten die TV-Sender unter Druck, so eine neue Studie von Roland Berger.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger wurden in den USA im Jahr 2007 rund 66 Prozent mehr Videos über das Internet abgerufen als im Vorjahr. Insgesamt wurden über 10 Milliarden Videos über das Internet angesehen.

Stellenmarkt
  1. Service Manager (m/w/d) Testmanagement
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg
  2. Senior Data Engineer (m/w/d) für Data Warehouses, ETL, SSAS & SSRS
    Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
Detailsuche

Dabei gehen die Marktforscher davon aus, dass insbesondere ein bequemer Zugang der Streaminginhalte über den Fernsehbildschirm zu mehr Wettbewerb mit etablierten Netzbetreibern und TV-Sendern führen werde. "WebTV-Anbieter werden Blockbuster-Filme als Video-on-Demand-Bibliothek und in HD anbieten oder ihre Inhalte in Premium- und Nischenangeboten zusammenfassen", meint Alexander Mogg, Breitband- und Medienexperte bei Roland Berger Strategy Consultants. Pluspunkte sieht Mogg in den WebTV-Eigenschaften für interaktive Werbung, Time- und Place-Shift, der Personalisierung, dem Social Networking und durch Kommunikationsmöglichkeiten der Nutzer untereinander.

Steigende Bandbreiten ermöglichten bessere Bildqualität für die Webvideoangebote. "Die Bereitschaft der Verbraucher, für Inhalte zu zahlen, wird deshalb abnehmen", so Felix Iblher, Telekommunikationsexperte bei Roland Berger. Der größte Teil des WebTV-Angebots dürfte deshalb auch in Zukunft kostenlos bleiben, so die Studie.

Traditionelle Medienunternehmen und Telekommunikationsanbieter müssten jetzt reagieren, um zu verhindern, dass sich die Marken von WebTV-Unternehmen beim Verbraucher zu sehr etablieren. Ihre langersehnten Erträge aus IPTV-Abonnements und Video-on-Demand würden sich sonst nicht einstellen. Empfohlen seien nun Übernahmen der Streaming-Plattformanbieter, Kooperationen oder Imitation durch die etablierten Medien- und Telekomkonzerne, so Mogg.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Toreon 20. Aug 2008

Sorry, aber Spartenkanäle sind ja soooo von vorgestern.... Finde das immer wieder...

Toreon 20. Aug 2008

Dir und mir mögen diese Entwicklungen klar sein, aber wenn ich vor ca. 1-2 Jahren...

Jajaja 19. Aug 2008

Begrenzt durch die Speicherkapazität. Super. Außerdem hat man bei den Streaming...

Consult 19. Aug 2008

dazu gibt es das passende Video: http://de.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY Ab ca. 1:30...

sssssssssssssss... 19. Aug 2008

also ich schau kein tv mehr wenn ich demnächst umziehe hab ich nich mal mehr die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen

Preise steigen in einem Jahr von Rekordtief auf Rekordhoch. Das Angebot hält mit unerwartet hoher Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus nicht mit.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen
Artikel
  1. Telekom: Firmen wollen private 5G-Netze gar nicht selbst betreiben
    Telekom
    Firmen wollen private 5G-Netze "gar nicht selbst betreiben"

    Laut Telekom wollen die Firmen in Deutschland ihre über 110 5G-Campusnetze nicht selbst führen. Doch es gibt auch andere Darstellungen.

  2. Smartphone-App: Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten
    Smartphone-App
    Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten

    Mit dem großen Andrang habe das Kraftfahrt-Bundesamt nicht gerechnet. Nun ist die App kaputt. Ein Update soll es richten.

  3. Blizzard: Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected
    Blizzard
    Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected

    Besonders mächtige Ausrüstung aus Diablo 2 Resurrected wird auf Auktionsbörsen gehandelt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 7 Tage Samsung-Angebote bei Amazon (u. a. SSDs, Monitore, TVs) • Samsung G5 32" Curved WQHD 144Hz 265€ • Räumungsverkauf bei MediaMarkt • Nur noch heute: Black Week bei NBB • Acer Nitro 23,8" FHD 165Hz 184,90€ • Alternate (u. a. Cooler Master Gaming-Headset 59,90€) [Werbung]
    •  /