Abo
  • Services:

GC 08: Handyspiele zwischen Hoffen, Bangen und dem iPhone

Entwicklerstudios besprechen auf der GCDC in Leipzig den Status quo der Branche

Auf der einen Seite lockt der Massenmarkt, auf der anderen halten Jamba und die Mobilfunkfirmen die Hand auf: Die einst so hoffnungsvoll gestartete Branche der Handyspieleentwickler hat mit einer ganzen Reihe von Problemen zu kämpfen. Auf der GCDC, der Entwicklerkonferenz im Vorfeld der Leipziger Games Convention 2008, traf sich die Branche zur Diskussion.

Artikel veröffentlicht am ,

"Der Markt bewegt sich seitwärts, dabei gibt es jede Menge Kreativität bei den europäischen Entwicklern von Handyspielen und viele tolle Ideen" - Kai Gruenwoldt von Nokia brachte das Problem der Handyspielefirmen auf den Punkt. Jede Menge Potenzial, aber so richtig durchstarten will die mittlerweile rund sechs Jahre alte Branche nicht. Auf der GCDC, die vom 18. bis 20. August 2008 im Vorfeld der Games Convention 2008 in Leipzig stattfindet, haben Gruenwoldt und andere Branchengrößen diskutiert, wie die kleinen Spiele vielleicht doch noch das ganz große Ding werden könnten.

Inhalt:
  1. GC 08: Handyspiele zwischen Hoffen, Bangen und dem iPhone
  2. GC 08: Handyspiele zwischen Hoffen, Bangen und dem iPhone

Auch für die Entwicklerteams ist das Hauptproblem nicht die Produktion der Spiele - viele Unternehmen arbeiten sogar zusammen und lösen beispielsweise technische Probleme trotz Konkurrenz gemeinsam. Das eigentliche Problem ist, mit den Handyspielen genug Gewinne zu machen, denn europäische Handyspielestudios verdienen wenig an einem Spiel - viel weniger als die weltweite Konkurrenz. "In Japan bekommt der Entwickler gut 90 Prozent, in den USA noch rund 70 und in Europa gerade noch etwa 50 Prozent pro verkauftem Spiel", sagte Alex Caccia, Chef von Ideaworks 3D. "Dabei müsste es in Europa sogar mehr sein, weil der Markt hier viel stärker fragmentiert ist, es mehr Länder und viel mehr wichtige Mobilfunkbetreiber gibt, was höhere Kosten bedeutet."

Ein weiteres Problem ist, dass der Markt der Handyspiele für den Endverbraucher kaum zu durchschauen ist. Ein Großteil der Spiele wird über die Mobilfunkbetreiber oder Portale wie Jamba abgesetzt, aber diese Vetriebskanäle geben so gut wie keine verlässlichen Verkaufszahlen heraus. Das ist für die Entwickler ein Problem, weil es die faire Berechnung ihres Verdienstes erschwert - es sorgt aber auch dafür, dass für Presse und Öffentlichkeit kein Bild davon entsteht, welche Spiele erfolgreich und deshalb womöglich auch spannend sind.

GC 08: Handyspiele zwischen Hoffen, Bangen und dem iPhone 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,85€ + Versand

G-Rock 26. Aug 2008

Kann ich dir erklären. Dazu ein kleiner Vergleich: J2ME-Apps: - Um jeden Shop muss man...

GoD 18. Aug 2008

Duschen Essen Tägliche Gayphone-News auf golem.de lesen - Mich im Internet als Frau...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /