EPCGlobal: Umweltschutz mit RFID

Einheitliche Markierung von Gerätebestandteilen angestrebt

Das für die Vergabe der internationalen Warencodenummern Electronic Product Codes (EPC) von RFID-Funkchips zuständige Gremium will den Einsatz der Chips beim Recycling von elektronischen Geräten vorantreiben. Unterstützung kommt dabei von der US-Umweltbehörde US Environmental Protection Agency (EPA).

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RFID-Tags mögen die Logistik für den Handel effizienter machen, doch als sonderlich umweltfreundlich gelten sie bisher nicht. Im Gegenteil, bei der Verwertung von Papierabfällen, Glas, Kunststoff und auch Kleidung in Recyclinganlagen stellen die funkenden Etiketten, die zudem meist schwer entfernbar sind, ein ernsthaftes Problem dar. Im schlimmsten Fall verhindern die dadurch verursachten Verunreinigungen die Herstellung hochwertiger Recyclingprodukte. Im Bereich der Wiederverwertung elektronischer Geräte hingegen sieht die Bilanz besser aus. Kein Wunder also, dass das für die Vergabe der internationalen Warencodenummern Electronic Product Codes (EPC) von RFID-Funkchips zuständige Gremium EPCGlobal den Einsatz der Chips zu diesem Zweck vorantreiben will.

Wie der New Scientist in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, arbeitet EPCGlobal mit Herstellern von Computern und anderen elektronischen Geräten daran, alle Teile mit RFID-Chips zu versehen. Zusammen mit einer Datenbank, in der Informationen über die Herstellung und das verwendete Material der Teile gespeichert sind, ließe sich so die spätere Verwertung bei einem Recyclingunternehmen drastisch beschleunigen. Unterstützung für das ambitionierte Projekt kommt von der US-Umweltbehörde EPA. Laut New Scientist hat Hewlett-Packard, einer der größten Druckerhersteller weltweit, in Brasilien bereits damit begonnen, alle verkauften Drucker entsprechend mit RFID-Chips auszustatten. [von Robert A. Gehring]

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