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IFA: Navigon setzt auf Einsteigernavigation ab 130 Euro

Einsteigergeräte mit Notfallknopf und Speichermöglichkeit von Sonderzielen. Navigon konzentriert sich auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ganz auf das Einsteigersegment. Neu vorgestellt werden die Modelle 1200, 1210, 2200 und 2210, die alle weniger als 180 Euro kosten. Die Modelle unterscheiden sich hinsichtlich des mitgelieferten Kartenmaterials und des Gerätedesigns.
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Die Botschaft von Navigon lautet: Der Preis ist gefallen. Während die Einsteigergeräte im letzten Jahr erst ab 200 Euro zu haben waren, soll das Navigon 1200 bereits ab 129 Euro zu haben sein, das 2110 gibt es ab 149 Euro. Beide Geräte bieten Fahrspurassistent Pro, Notfallhilfe und die Möglichkeit, individuelle Sonderziele abzuspeichern. Beim Fahrspurassistenten Pro berechnet Navigon bereits zwei Abbiegemanöver im Voraus und zeigt an, auf welcher Spur sich der Nutzer am besten einfädelt, um nicht nur das nächste, sondern auch das übernächste Abbiegen stressfrei zu bewältigen.

Neben den bereits von Navigon eingegebenen etwa zwei Millionen Sonderzielen kann der Nutzer nun auch eigene Sonderziele abspeichern und mit Icons versehen. Ferner wurde eine Notfallhilfe integriert, wie sie bei TomTom-Geräten schon länger üblich ist: Hinter dem Notfallmenü finden sich alle Daten zu Krankenhäusern, Polizeistationen, Tankstellen und Apotheken in der Umgebung inklusive Telefonnummer.

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Auf dem 3,5-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln werden die schnellste, kürzeste und optimale Route angezeigt – je nach Geschmack in 2D- oder 3D-Ansicht. Zudem kann der Nutzer ein Fahrtenbuch führen. TMC mit Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage ist ebenfalls integriert. Mit Hilfe einer Darstellung, die Navigon Reality View Light nennt, werden auf einer Autobahnfahrt die Schilder der Ausfahrten angezeigt. Achtung: Die Schilder zu den Autobahnkreuzen sind in der Lightversion nicht enthalten. Weiter stehen ein Geschwindigkeitsassistent und ein Radarwarner zur Verfügung.

Die 95 x 72 x 17 mm großen und 122 Gramm wiegenden Geräte arbeiten mit einem mit 375 MHz getakteten Prozessor und weisen 64 MByte Arbeitsspeicher auf. Der interne Speicher ist per Micro-SD-Karte erweiterbar. Als Betriebssystem verwendet Navigon Microsofts Windows CE 5.0, die GPS-Funktionen übernimmt der SiRF-Chip Atlas III plus Instant Fix II.

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Das Navigon 1200 unterscheidet sich vom 1210 nur im Umfang des Kartenmaterials. Das Kartenmaterial für den 1200 umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz und ist auf einer 2 GByte großen Micro-SD-Speicherkarte zu finden. Auch beim 2110 liegt eine 2 GByte große Micro-SD-Speicherkarte dabei, darauf befinden sich Karten zu 40 Ländern Europas.

Navigons 1200 wird für 129 Euro angeboten, während das 1210er-Modell für 149 Euro zu haben ist. Auf den Markt kommen sollen beide Geräte im September 2008. Text-to-Speech – eine Funktion, die Straßennamen vorliest – oder eine Freisprechfunktion sind auf den Einsteigermodellen 1200 und 1210 nicht zu finden. Text-to-Speech lässt sich jedoch für 19,95 Euro nachrüsten. Zudem kann der Nutzer den Dienst Navigon FreshMaps abonnieren, der für zwei Jahre 99 Euro kostet. In dieser Zeit kann der Kunde Radarwarner und aktuelles Kartenmaterial ohne weitere Kosten herunterladen.

Mit den ebenfalls 95 x 72 x 17 mm großen und 122 Gramm schweren Modellen 2200 und 2210 bringt Navigon weitere Navigationsgeräte, die sich vor allem an Einsteiger richten. Sie unterscheiden sich vom 1200 und 1210 durch eine leicht veränderte Gehäuseform, die TMC-Antenne ist im Ladekabel integriert. Hier gehört die Text-to-Speech-Funktion zum Lieferumfang, damit kann sich der Autfahrer auch Straßennamen vorlesen lassen. Reality View liegt in der Pro-Version vor: Damit werden nicht nur die Autobahnabfahrten fotorealistisch angezeigt, sondern auch die Schilder vor Autobahnkreuzen.

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Wie schon beim 1200 und 1210 ist die Notfalhilfe und der Fahrspurassistent Pro integriert. Die weiteren Standards wie schnellste, kürzeste oder optimale Route, 2D- oder 3D-Ansicht, Geschwindigkeitsassistent, Fahrtenbuch und Radarwarner sind wie beim 1200 und 1210 vorhanden.

Als Display dient ein Touchscreen mit 3,5-Zoll-Bilddiagonale und einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Auch in den Modellen 2200 und 2210 steckt ein 375-MHz-Prozessor und der interne Speicher fasst 64 MByte. Auch dieser lässt sich mittels Micro-SD-Karten erweitern. Als Betriebssystem kommt ebenfalls Microsofts Windows CE 5.0 zum Einsatz, der GPS-Chip ist ein SiRF Atlas III plus Instant Fix II.

Navigon bietet das 2200 mit einer 512-MByte-Speicherkarte zum Preis von 149 Euro an. Die Karten decken Deutschland, Österreich und die Schweiz ab. Für 179 Euro gibt es das Navigon 2210 mit einer 2-GByte-Speicherkarte und Straßenkarten von 40 Ländern in Europa. Beide Varianten sollen ebenfalls im September 2008 in die Läden kommen.


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