IFA: Navigon setzt auf Einsteigernavigation ab 130 Euro
Neben den bereits von Navigon eingegebenen etwa zwei Millionen Sonderzielen kann der Nutzer nun auch eigene Sonderziele abspeichern und mit Icons versehen. Ferner wurde eine Notfallhilfe integriert, wie sie bei TomTom-Geräten schon länger üblich ist: Hinter dem Notfallmenü finden sich alle Daten zu Krankenhäusern, Polizeistationen, Tankstellen und Apotheken in der Umgebung inklusive Telefonnummer.
Die 95 x 72 x 17 mm großen und 122 Gramm wiegenden Geräte arbeiten mit einem mit 375 MHz getakteten Prozessor und weisen 64 MByte Arbeitsspeicher auf. Der interne Speicher ist per Micro-SD-Karte erweiterbar. Als Betriebssystem verwendet Navigon Microsofts Windows CE 5.0, die GPS-Funktionen übernimmt der SiRF-Chip Atlas III plus Instant Fix II.
Navigons 1200 wird für 129 Euro angeboten, während das 1210er-Modell für 149 Euro zu haben ist. Auf den Markt kommen sollen beide Geräte im September 2008. Text-to-Speech – eine Funktion, die Straßennamen vorliest – oder eine Freisprechfunktion sind auf den Einsteigermodellen 1200 und 1210 nicht zu finden. Text-to-Speech lässt sich jedoch für 19,95 Euro nachrüsten. Zudem kann der Nutzer den Dienst Navigon FreshMaps abonnieren, der für zwei Jahre 99 Euro kostet. In dieser Zeit kann der Kunde Radarwarner und aktuelles Kartenmaterial ohne weitere Kosten herunterladen.
Mit den ebenfalls 95 x 72 x 17 mm großen und 122 Gramm schweren Modellen 2200 und 2210 bringt Navigon weitere Navigationsgeräte, die sich vor allem an Einsteiger richten. Sie unterscheiden sich vom 1200 und 1210 durch eine leicht veränderte Gehäuseform, die TMC-Antenne ist im Ladekabel integriert. Hier gehört die Text-to-Speech-Funktion zum Lieferumfang, damit kann sich der Autfahrer auch Straßennamen vorlesen lassen. Reality View liegt in der Pro-Version vor: Damit werden nicht nur die Autobahnabfahrten fotorealistisch angezeigt, sondern auch die Schilder vor Autobahnkreuzen.
Als Display dient ein Touchscreen mit 3,5-Zoll-Bilddiagonale und einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Auch in den Modellen 2200 und 2210 steckt ein 375-MHz-Prozessor und der interne Speicher fasst 64 MByte. Auch dieser lässt sich mittels Micro-SD-Karten erweitern. Als Betriebssystem kommt ebenfalls Microsofts Windows CE 5.0 zum Einsatz, der GPS-Chip ist ein SiRF Atlas III plus Instant Fix II.
Navigon bietet das 2200 mit einer 512-MByte-Speicherkarte zum Preis von 149 Euro an. Die Karten decken Deutschland, Österreich und die Schweiz ab. Für 179 Euro gibt es das Navigon 2210 mit einer 2-GByte-Speicherkarte und Straßenkarten von 40 Ländern in Europa. Beide Varianten sollen ebenfalls im September 2008 in die Läden kommen.