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Telekom will beim Kundendienst weiter abbauen (Update)

Offenbar Callcenter-Schließungen und Stellenabbau geplant. Die Deutsche Telekom will erneut Callcenter schließen und zusammenfassen. Von den existierenden telefonischen Kundenberatungscentern soll jedes zweite geschlossen werden. Dabei fallen viele Arbeitsplätze weg und der Kundendienst wird verschlechtert.
/ Achim Sawall
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Telekom-Chef René Obermann will jedes zweite Callcenter in Deutschland schließen und den Kundendienst damit weiter einschränken. Nach Informationen des Magazins Focus(öffnet im neuen Fenster) wurden die Bürgermeister in den Städten und Gemeinden, in denen hunderte Arbeitsplätze wegfallen, bereits durch den Bonner Konzern über die Abbaupläne informiert. Allein in Nordrhein-Westfalen würden von neun Callcentern nur noch fünf überleben. Die Standorte Köln und Mönchengladbach würden dem Kahlschlag zum Opfer fallen, hieß es weiter. Nur noch Niederlassungen mit 400 bis 900 Beschäftigten ließen sich wirtschaftlich betreiben, habe die Firmenleitung errechnet.

Das Programm der Telekom zur "Zusammenfassung von Standorten" wird laut dem Bericht am 21. August 2008 offiziell vorgestellt.

Die Telekom baut im Bereich Callcenter bereits seit Jahren Arbeitsplätze und Standorte ab. Bereits 2006 hatte die Telekom angekündigt, bundesweit 45 Callcenter zu schließen und die betroffenen 3.700 Beschäftigten an andere Standorte zu verlegen.

Telekom-Sprecher Markus Jodl hat Golem.de den Plan in den Grundzügen bestätigt. "Ja, wir werden in die Modernisierung unserer Service Center investieren. Konkret heißt das: Wir werden kleinere Standorte in größere, wettbewerbsfähige Standorte in Deutschland überführen." Jedem Mitarbeiter würde aber ein "gleichwertiger Arbeitsplatz angeboten" , so Jodl. Über Details informiere man in den nächsten Tagen.


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