Intels Onboard-Grafik macht im Heimkinobereich Probleme
Als gravierender schätzt Brezenski jedoch, dass auch beim G45 über HDMI nur der direkte Anschluss an einen Fernseher oder Projektor, nicht aber der Umweg (Repeater-Modus) über einen dazwischen hängenden Receiver funktioniert. Und das ist dann ein generelles Problem, das nicht nur die Blu-ray-Wiedergabe betrifft. Laut Brezenski liegt das daran, dass sich Intel anders als seine Konkurrenten an die Spezifikationen des COPP-Protokolls halte, das keine Repeater unterstützt.
Gleichzeitig würden die Softwareanbieter bei ihren Playern noch nicht auf OPM setzen, was Repeater unterstütze und damit auch Receiver in Verbindung mit Intels Onboard-Grafik nutzbar mache. Es sei deshalb nötig, dass die Softwareanbieter ihre Player so bald wie möglich korrigieren, zumal die Probleme zu Unrecht Intel angelastet würden.
"Das ist alles schön und gut, und wir sind wahrscheinlich im Recht, wenn es um die Unterstützung der Spezifikationen geht. Aber die Endanwender sehen das nicht. Sie sehen, dass die Grafik der Konkurrenz problemlos mit ihrem Softwareplayer auf ihrem hübschen neuen Onkyo- oder Yamaha-Receiver funktioniert, während Intels versagt", so Brezenski.
Da verwundert es nicht, wenn Heimkino-Enthusiasten in Bezug auf Intels Onboard-Grafik vorsichtig werden. Entsprechend enttäuscht zeigt sich der Intel-Mitarbeiter von den Softwareentwicklern, da die Probleme - alleine schon beim G45 - seit mindestens drei Monaten bekannt seien. Brezenski: "[...], und das lässt uns im Markt schlecht aussehen, nicht sie."
"[...] Da ich es mit eigenen Augen gesehen habe, weiß ich, dass wir gute Hardware haben. Aber wir verschwinden im HTPC-Bereich in der Versenkung, wenn der Heimnutzer sein Equipment nicht mit unserer Grafik noch nicht einmal zum Laufen bekommt - oder für diesen Zweck Hackersoftware erwerben muss. Selbst wenn wir nicht die Wurzel des Problems sind. Schluss, aus", so Brezenski.
Er sieht den G45 zwar als perfekten Heimkinochipsatz, zumindest bis es einen Nachfolger mit Unterstützung für Dolby TrueHD und DTS HD-MA gebe. Ein Thema für einen späteren Zeitpunkt, so Brezenski. Auch das Intel-eigene G45-Mainboard DG45FC sei elegant, die Treiber trotz des noch jungen Chipsatzes bei guter Gesundheit. "Es ärgert mich jedoch, dass so großartige Arbeit durch zwei Probleme verdorben wird, die korrigierbar sein dürften, aber weiter bestehen", so Brezenskis persönliche Meinung.
Dass die Wahrnehmung der Probleme mit Intels integrierter Grafik (IGP) auch auf künftige Produkte abfärben kann, verdeutlicht der Kommentar unter dem erwähnten Blogeintrag. Dort fragt jemand, was denn die Kunden nun über Intels Grafikprozessorprojekt Larrabee denken sollen. Provokant heißt es weiter: "Ich liebe euch Jungs, aber wenn ihr Probleme mit IGP habt, wird es dann nicht richtig hart, eine High-End-GPU zu entwickeln?"
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Liegt wohl daran dass es dafür keine allgemeine Schnittstelle gibt und jeder hersteller...
Verstehe ich was falsch? Golem hat doch Benutzeraccounts, man muss sich nur...
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Oha, Intel meint also, die Softwarejungs lassen sie schlecht aussehen, weil sie die...