Abo
  • Services:

EFF: Wikimedia in US-Verleumdungsprozess freigesprochen

Keine Haftung für Nutzeräußerungen in Foren

Die US-amerikanische Literaturagentin Barbara Bauer ist mit ihrer Verleumdungsklage gegen Wikimedia und andere Websites vor Gericht gescheitert. Sie hatte geklagt, nachdem sie von Nutzern als "dümmste der 20 schlechtesten" Agenten im Land bezeichnet worden war.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Fall begann damit, dass auf der Website AbsoluteWrite.com eine Liste der 20 schlechtesten Literaturagenten in den USA veröffentlicht wurde. Auf der Liste fand sich auch der Name von Barbara Bauer. Weiter hieß es dort, Bauer hätte, anders als sie selbst behaupte, keinesfalls schon viele Bücher an Verlage verkauft. Auch wurde behauptet, Bauer würde "lügen".

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Landsberg an der Lech
  2. init SE, Karlsruhe

Von AbsoluteWrite.com gelangte dann ein Teil der Behauptungen auf unklaren Wegen auf weitere Websites, unter anderem in einen Wikipedia-Eintrag. Bauer sah sich verleumdet und ihren Ruf zerstört. Ihre Anwälte reichten Anfang 2008 Klage gegen die Betreiber der diversen Websites - darunter die Wikimedia Foundation - ein. Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kam Wikimedia zu Hilfe und übernahm zusammen mit der Kanzlei Sheppard Mullin Richter & Hampton die Verteidigung.

Die Verteidigung stützte sich auf Paragraf 230 des Communications Decency Act, demzufolge die Betreiber von "interaktiven Computerdiensten" nicht für die Äußerungen ihrer Nutzer haftbar gemacht werden können. In dem mittlerweile veröffentlichten Urteil vom 21. Juli 2008 gab Richter Jamie S. Perri Wikimedia und den anderen Beklagten Recht und wies die Klage in vollem Umfang ab. Der Richter bestätigte die Immunität der Websitebetreiber gegenüber Klagen, die sich gegen Nutzerkommentare richten. Lediglich für den Fall, dass die Klägerin nachweisen könnte, dass die Websitebetreiber selbst die verleumderischen Behauptungen veröffentlicht haben, wäre eine Klage zulässig. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€ - Release 19.10.
  2. 19,99€ inkl. Versand
  3. für 1,98€ statt 4,99€ in HD ausleihen (30 Tage Zeit, um Stream zu starten)
  4. für 1,99€ statt 4,99€ in HD ausleihen (30 Tage Zeit, um Stream zu starten)

Lyth 15. Aug 2008

In Deutschland wäre das nicht passiert... ... Deutschland hat kaum mehr als 20...

more_fail. 14. Aug 2008

Joah, an wem begehen wir den nächsten Rufmord?


Folgen Sie uns
       


Pillars of Eternity 2 - Fazit

Das Entwicklerstudio Obsidian hat sich für Pillars of Eternity 2 ein unverbrauchtes Szenario gesucht. Im Fazit zeigen wir Spielszenen aus dem Baldur's-Gate-mäßigen Rollenspiel, das wirkt, als handele es in der Karibik.

Pillars of Eternity 2 - Fazit Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


      •  /