Angetestet: Symbian-Smartphone N78 von Nokia

Surfen und Organisieren
Nokia N78
Nokia N78
Das Surfen im Internet ist die reinste Freude mit dem Nokia N78. Und das aus zwei Gründen: Erstens kann der Nutzer an einem Hotspot per WLAN ins Netz gehen oder mit dem flotten HSDPA surfen. Und zweitens optimiert der Nokia-Webbrowser auf Basis der Safari-Rendering-Engine die Webseiten für das kleine Display. Das Smartphone bietet einen Kalender, einen Wecker, eine Notizverwaltung und einen Taschenrechner. Ein E-Mail-Client ohne Push-Unterstützung ist ebenfalls vorhanden und er kommt auch mit komprimierten ZIP-Dateien und PDF-Dokumenten klar. Passende Software ist installiert und muss nicht erst nachträglich aufgespielt werden, wie es bei Windows-Mobile-Geräten oft nötig ist. Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien werden mit dem mitgelieferten Quickoffice geöffnet und bearbeitet.

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Das HSDPA-Smartphone unterstützt die vier GSM-Netze 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und GPRS sowie EDGE. Als weitere Drahtlostechniken sind WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0 vorhanden. Dabei wird auch das Bluetooth-Profil A2DP unterstützt, um Stereoton drahtlos zu übertragen.

Verbesserungswürdige Ergonomie
Das N78 wiegt 102 Gramm und misst 113 x 49 x 15,1 mm. Es liegt prima in der Hand, die rückwärtige Plastikabdeckung wirkt jedoch billig. Minuspunkte kassiert das N78 auch für seine Ergonomie. Die Tastatur besteht nur aus drei schmalen Strichen, die zwar gut ansprechen, die einzelnen Ziffern sind jedoch nicht voneinander abgesetzt. Die Konsequenz: Der Nutzer kann kaum blind tippen, weil er sich dauernd vertippt. Der Multimedia-Menü-Knopf, der in die große, unübersichtliche Vielfalt des Symbian S60-Menüs führt, ist tief unterhalb des Displays am linken Rand angebracht. Linkshänder müssen wahre Fingerakrobaten sein, wenn sie den Knopf bedienen wollen. Ebenfalls wenig zufriedenstellend ist das 5-Wege-Navigator, das zum Navigationsrad à la iPod aufgebohrt wurde. Durch ein kreisförmiges Drehen des Daumens soll sich der Nutzer schneller durchs Menü hangeln. Doch unser Testmodell hat oft gehakt - an der Mechanik muss Nokia noch mal feilen.

Nokia N78
Nokia N78
Der Akku reicht nach Herstellerangaben für eine Sprechdauer von etwa 3 Stunden im UMTS-Modus sowie rund 4 Stunden im GSM-Betrieb. Die Telefonqualität hat sich im Test als mittelmäßig erwiesen, die Stimmen klingen recht dumpf und metallen. Im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach circa 13 Tagen wieder aufgeladen werden, gibt Nokia an. Bei deaktiviertem Mobilfunk soll der Akku eine kontinuierliche Musikwiedergabe von bis zu 24 Stunden schaffen, die Videowiedergabe soll bis zu 11,5 Stunden möglich sein, bevor der Akku wieder an die Steckdose muss.

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Das Symbian-Smartphone N78 kostet bei Vodafone 449,50 Euro ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Während das Gerät bei Vodafone bereits erhältlich ist, soll es bei anderen Netzbetreibern in Kürze kommen.

Fazit:
Für Multimediafreunde ist das Symbian-Smartphone durchaus ein Kauftipp. Insbesondere der gute Klang bei der Musikwiedergabe, die Möglichkeit, Musik via Autoradiolautsprecher abzuspielen und die schnelle Kamera sprechen für das N78. Allerdings kommt bei der Bedienung kaum Freude auf, die Tastatur enttäuscht und auch der 5-Wege-Navigator überzeugt nicht. Zudem ist die Menüführung in Nokia Maps 2.0 alles andere als intuitiv.

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 Angetestet: Symbian-Smartphone N78 von Nokia
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-.- 17. Aug 2008

Ohje, dann muss ich etwas falsch machen. Mir gefällt das Musikhören auf Symbian...

-.- 17. Aug 2008

Das betriebssystemtechnische Fundament von Symbian ist zwar wirklich nicht mehr das...

Darkwing Duck 16. Aug 2008

Mmh, genau wie SE und Motorola auch. Und Apple ist nur was für Reiche, die sich gern was...

potter 15. Aug 2008

Ich denke du meinst den Kurztest indem steht, dass andere Programme die Ausgabe nutzen...



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