Angetestet: Symbian-Smartphone N78 von Nokia

Guter Musikplayer
Musik hören mit dem N78 ist ein Erlebnis: Der Nutzer kann nach Interpret, Titel oder Album sortieren, eigene Abspiellisten anlegen oder eine der drei automatischen Wiedergabelisten nutzen: kürzlich hinzugefügte Stücke, zuletzt wiedergegebene Songs oder meistgehörte. Das funktioniert ohne Überlegung sehr intuitiv. Der Musikplayer spielt die Formate MP3, WMA, AAC, AAC+ sowie eAAC+ ab - gut klingen die Stücke über die mitgelieferten Stereokopfhörer. Das Gerät besitzt eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, die den Anschluss handelsüblicher Kopfhörer erlaubt.

Nokia N78
Nokia N78
Besonderes Extra: Der Besitzer des N78 kann via UKW-Transmitter Musik vom Mobiltelefon aus auf ein UKW-Radio übertragen und damit Musik über die Autoradiolautsprecher abspielen. Im Betrieb kann es allerdings zu Störungen kommen. Problemquellen sind beispielsweise beheizbare Frontscheiben oder in die Windschutzscheibe integrierte Antennen. Zu kurzfristigen Unterbrechungen kommt es beim Unterqueren einer Hochspannungsleitung oder anderen Orten, an denen starke elektrische Felder auftreten.

Zudem muss prinzipbedingt auf langen Fahrten immer wieder nachgeregelt werden. Da für die UKW-Übertragung eine freie Frequenz genutzt wird, kann sich das schnell ändern, wenn man andere Radiosendegebiete erreicht. Sobald ein Radiosender die vermeintlich freie Frequenz belegt, kommt es zu unschönen Überlagerungen. Dann muss recht mühsam erst wieder eine neue freie Frequenz gesucht und das Mobiltelefon darauf eingestellt werden. Zur weiteren Unterhaltung gibt es noch ein UKW-Radio. Für Musik- und Fotodaten steht intern nur ein 70 MByte großer Speicher bereit, der aber mittels Micro-SD-Karten erweitert werden kann. Der passende Steckplatz befindet sich auf der linken Seite und ist direkt erreichbar.

GPS für Geduldige
Nokia N78
Nokia N78
Neben den Multimediafunktionen bietet das N78 auch Navigation per GPS-Empfänger inklusive A-GPS und Nokia Maps 2.0. Mittels A-GPS wird die erste Ortung des Geräts beschleunigt, so dass es weniger als 10 Sekunden dauert, bis die aktuelle Position gefunden ist. Nokia Maps führt zielsicher zu einer fremden Adresse - zu Fuß oder per Auto. Die Bedienung von Nokia Maps 2.0 ist jedoch wenig intuitiv. Und Geduld erfordert sie auch: Wer einen Ort sucht, muss schon mal bis zu einer Minute warten. Eine Routenberechnung braucht ebenfalls bis zu 30 Sekunden. Die kostenlosen Funktionen von Nokia Maps 2.0 decken nicht alle Navigationsfunktionen ab, so dass der Kunde bei Bedarf dafür bezahlen muss.

Der GPS-Empfänger kommt übrigens auch bei der Kamera zum Einsatz: Per Geotagging kann der Hobbyfotograf seine Bilder automatisch mit Informationen zum jeweiligen Aufnahmestandort versehen und sich später auf einer Landkarte ansehen.

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-.- 17. Aug 2008

Ohje, dann muss ich etwas falsch machen. Mir gefällt das Musikhören auf Symbian...

-.- 17. Aug 2008

Das betriebssystemtechnische Fundament von Symbian ist zwar wirklich nicht mehr das...

Darkwing Duck 16. Aug 2008

Mmh, genau wie SE und Motorola auch. Und Apple ist nur was für Reiche, die sich gern was...

potter 15. Aug 2008

Ich denke du meinst den Kurztest indem steht, dass andere Programme die Ausgabe nutzen...



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