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eBays neue Suchfunktion bereitet Freude und Ärger

Langsamer Seitenaufbau und fehlende Artikel. Das Onlineauktionshaus eBay hat seine Suchfunktion umgestellt. Zwar gibt es nach wie vor ein Texteingabefeld auf der Startseite, doch wird auf der nachfolgenden Ergebnisseite eine Verfeinerung angeboten, die je nach Kategorie unterschiedliche Eingrenzungskriterien erlaubt. Was eigentlich als Hilfe für die Nutzer gedacht war, entpuppt sich als zweischneidiges Schwert.
/ Andreas Donath
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Eigentlich hätte alles so einfach sein können. Der eBay-Käufer kann detailliert suchen und findet die Ergebnisse, die zu seiner Anfrage passen, indem er sie schrittweise immer mehr konkretisiert. Eine Suche nach "teddy" blendet Kategoriebäume für Spielzeuge, Sammeln, Baby, Möbel, Antiquitäten und vieles mehr ein. Unterhalb dieser Grobkategorisierung befinden sich weitere Unterteilungen, die die Suche auf Unterkategorien einschränken können.

Gerade unter dem Internet Explorer 7 reagiert die animierte Feinkategorisierung sehr schwerfällig, was zu einigen Unmutsäußerungen von eBay-Nutzern geführt hat, die schneller zum Ziel kommen wollen. Außerdem muss relativ weit gescrollt werden, wenn der Kategorienbaum groß ist, was abermals Zeit kostet.

An ihre Grenzen stößt die Suche auch bei relativ neuen Produkten wie zum Beispiel Nikons D700. Im Kategorienbaum links ist noch gar kein entsprechendes Modell gelistet, während durchaus eine Reihe dieser Kameras mit der Volltextsuche gefunden werden. Verlässt sich ein Käufer allzu sehr auf die Baumstruktur, entgehen ihm womöglich bereits eingestellte Angebote.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die alte Version der Suche steht nicht etwa alternativ zur Verfügung, sondern wurde deaktiviert.


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