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Wuala: Onlinefestplatte als P2P-System

Alle speichern überall Häppchen

Mit Wuala geht eine neue Onlinefestplatte an den Start, die nach dem Peer-to-Peer-Prinzip arbeitet und anstelle von zentralen Servern auf die Festplatten und die Bandbreite seiner Nutzer setzt. Damit sollen brachliegende Ressourcen gewinnbringend genutzt werden können. Die Verteilung und Verschlüsselung der Daten übernimmt ein Java-Programm.

Wuala
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Die Idee wurde an der ETH Zürich entwickelt und soll auch mit Dialup-Nutzern funktionieren, die nicht den ganzen Tag an einer Standleitung hängen. Damit sichergestellt ist, dass die Daten auch wirklich verfügbar sind, werden sie in kleine Häppchen aufgeteilt und redundant gespeichert.

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Der Wuala-Server speichert ebenfalls eine Kopie. Von diesem Prozess kriegt der Anwender nichts mit. Er kann in seinem eigenen Bereich Daten herauf- und diese natürlich auch wieder herunterladen. Zum Start erhält jeder Anwender ein Kontingent von 1 GByte Speicherplatz. Die Aufteilungen ermöglichen außerdem schnelle Downloads, da mehrere Blöcke der gleichen Datei parallel von unterschiedlichen Quellen heruntergeladen werden können.

Wer mehr als 17 Prozent am Tag (vier Stunden) online ist, kann außerdem eigenen Speicher für Wuala anbieten. Die Zuweisung erfolgt innerhalb der Oberfläche. Für die Bereitstellung von eigenem Plattenplatz erhält der Nutzer je nach Onlinezeit Speicher bei Wuala. Wer zum Beispiel 10 GByte lokalen Speicher anbietet und 70 Prozent der Zeit online ist, erhält 7 GByte Onlinespeicher.

Wuala
Wuala
Auch bei der Bandbreitenzuweisung wird auf das Prinzip gesetzt, dass derjenige, der selbst viel opfert, auch viel erhält. Wuala verwendet zur Datenverschlüsselung den 128-Bit-AES-Algorithmus und den 2.048-Bit-RSA-Algorithmus für die Authentifizierung.

Auch Video- und Musikstreaming ist möglich, so dass die Datei schon während des Downloads abgespielt wird. Den Zugriff auf einzelne Daten kann man für andere Benutzer oder die Öffentlichkeit freigeben.

Wuala
Wuala
Der Dienst wird vor allem dann Erfolg haben, wenn viele Nutzer daran teilnehmen. Dann steigt die Bandbreite des Gesamtsystems, die Speicherkapazität und die Akzeptanz.

Wuala läuft unter Windows, MacOS X und Linux. Die öffentliche Beta startet am heutigen Donnerstag den 14. August 2008 um 11 Uhr unter wua.la.


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UshiaXD 07. Okt 2009

Kannst du uns erzählen wie die geschwindigkeit ist??

hane 27. Aug 2008

was ist das [122,32660,12], [129,32660,7], Key: 95, -106, -16, 36, 106, -73, -113, 40...

celtic 16. Aug 2008

homephone software installiert, richtig!? damit bei diebstahl der rechner wieder nach...

pimpmywebspace 15. Aug 2008

Ist ja eklig was schon alles in wuala zu finden ist wenn man den Family-Filter...



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