Dell und HP kündigen mobile Workstations mit Quad-Core an

Erste Notebooks mit Vierkernprozessoren

Noch bevor Intel den Prozessor selbst vorgestellt hat, erledigen das wieder einmal die Notebookhersteller. Ohne Angaben der genauen Spezifikationen erwähnen Dell und Hewlett-Packard die CPU in Pressemitteilungen, doch auch die Daten des Prozessors sind bereits bekannt.

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Dass Intel einen Quad-Core-Prozessor für Notebooks plant, hatte das Unternehmen bereits im April 2007 auf dem IDF bestätigt. Im März 2008 tauchten dann aus asiatischen Quellen die ersten Daten auf: Der "QX 9300" arbeitet mit einem Penryn-Kern samt 12 MByte L2-Cache, läuft mit 2,53 GHz und soll über eine typische Verlustleistung (TDP) von 45 Watt verfügen. Kurzzeitig war danach auf Intels Webservern auch ein PDF einzusehen, das diese Daten bestätigte - dort war allerdings von 44 Watt TDP die Rede.

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Mit einer solchen Leistungsaufnahme würde der erste Quad-Core für Notebooks in alle bestehenden Designs passen, die bereits auf die mobilen Prozessoren der Extreme-Serie ausgelegt sind. Auch deren derzeit schnellster Vertreter, der Dual-Core X9000, bringt es auf 44 Watt bei 2,8 GHz. Die Mainboards müssen die Notebookhersteller aber überarbeiten, da der QX9300 nur mit FSB 1.006 seine volle Geschwindigkeit erreicht, was nur die Chipsätze aus dem Centrino-2-Paket erreichen.

Offenbar steht die Vorstellung des Prozessors kurz bevor. Dell kündigt in einer US-Pressemitteilung bereits eine noch nicht näher bezeichnete mobile Workstation mit 17-Zoll-Display und einem Quad-Core-Prozessor an. Das Notebook soll mit bis zu 16 GByte RAM bestückbar sein und bringt für professionelle Anwendungen auch eine Grafikkarte mit 1 GByte Speicher mit - dabei dürfte es sich um die neuen Quadro-FX-Chips von Nvidia handeln.

Diese Grafikprozessoren will auch HP verbauen und nennt sie in seiner Ankündigung neuer mobiler Workstations ausdrücklich. Das "EliteBook 8730" ist ebenfalls mit einem 17-Zoll-Bildschirm versehen, der aus der zusammen mit dem Filmstudio DreamWorks entwickelten Reihe "DreamColor" stammt. Gegenüber bisherigen Notebookdisplays soll dieser Bildschirm einen deutlich erweiterten Farbraum bieten, wie er für die Bearbeitung von Fotos und Videos nötig ist.

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Auf seinen Produktseiten zu den EliteBooks nennt HP auch bereits das Gewicht, zumindest für die leichteste Konfiguration: Ab 3,48 Kilogramm soll das 8370 wiegen. Weitere Angaben zu Preisen, Laufzeiten und der Verfügbarkeit in Deutschland der ersten Quad-Core-Notebooks liegen noch nicht vor.

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