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Dell Latitude E - Notebooks von 1 kg bis 19 Stunden Laufzeit

12-Zoll-Notebook mit Subprozessor und Linux für schnellen E-Mail-Zugriff. Dell hat seine Businessnotebooks der Latitude-Reihe um die neue E-Serie erweitert - angefangen beim besonders portablen 12,1-Zoll-Gerät mit einem Gewicht von 1 kg über Modelle mit 19 Stunden Akkulaufzeit bis hin zu besonders robusten Modellen. Latitude-On gewährt zudem Zugriff auf E-Mails ohne Booten.
/ Jens Ihlenfeld
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In die Kategorie Ultra-Portable fällt das Latitude E4200 mit seinem 12,1 Zoll großen Display (1.280 x 800 Pixel Auflösung) mit LED-Hintergrundbeleuchtung, das 1 kg auf die Waage bringt. Es ist mit einer Ultra-Low-Voltage-Version von Intels Core 2 Duo, dem Chipsatz GS45 mit integrierter Grafik (GMA 4500HD) und mit 1 GByte DDR2-Speicher ausgestattet. Zudem verfügt es über Gigabit-Ethernet, WLAN nach 802.11a/g/n und optional ein integriertes UMTS-Modul. Laut Dell soll das Gerät in den kommenden Wochen zu haben sein, ebenso wie das sehr ähnliche E4300 mit einem 13,3 Zoll großen Display. Preise nannte Dell noch nicht.

Das Latitude E6400 soll sich vor allem durch eine extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 19 Stunden auszeichnen. Das setzt allerdings zwei Akkus voraus, einen mit 9 Zellen und einen zusätzlichen mit 12 Zellen, der unter dem Gerät befestigt wird. Standardmäßig liefert Dell allerdings nur einen 6-Zellen-Akku mit, der 9-Zellen-Akku allein kostet rund 170 Euro Aufpreis. Die optionalen Zusatzakkus können auch mit einigen anderen Latitude-Modellen genutzt werden.

Das E6400 verfügt über ein 14,1 Zoll großes Display mit 1.280 x 800 Pixeln Auflösung oder eines mit LED-Hintergrundbeleuchtung und 1.440 x 900 Pixeln Auflösung. Als Prozessor kommt ein Core 2 Duo ab dem Modell 8400 (2,26 GHz, 1.066 MHz FSB, 3 MByte L2-Cache) zum Einsatz. Der Speicherausbau beginnt bei 1 GByte DDR2-Speicher, wobei bis zu 8 GByte verbaut werden können. Optional können die Festplatten auch durch SSDs ersetzt werden.

Das Latitude E6400 ist ab sofort zu Preisen ab etwa 890 Euro zuzüglich Versand zu haben. Mit dem E6500 gibt es zudem eine Variante mit 15,4 Zoll großem Display.

Deutlich günstiger sind das Latitude E5400 und das E5500, beide sind ab 570 Euro zuzüglich Versand zu haben. Auch diese beiden verfügen über 14,1 beziehungsweise 15,4 Zoll große Displays, allerdings ohne LED-Hintergrundbeleuchtung. Als Prozessor kommt hier ebenfalls der Core 2 Duo zum Einsatz, allerdings in der kleinsten Version nur ein T7250 (2,0 GHz, 1.066 MHz FSB, 2 MByte L2-Cache). Der Speicherausbau ist auf maximal 4 GByte beschränkt und SSDs stehen nicht als Option zur Verfügung.

Mit dem E6400 ATG bietet Dell zudem ein sogenanntes Semi-Rugged-Modell mit 14,1-Zoll-Display. Das Gerät soll besonders robust und besser gegen Staub, Feuchtigkeit und Vibration geschützt sein als die normalen Notebookmodelle der E-Serie.

Zum ersten Mal bietet Dell seine Latitude-Notebooks dabei in unterschiedlichen Farbvarianten. Die Gehäuse haben einen Rahmen aus einer Magnesiumlegierung, Metallscharniere und von unten beleuchtete Keyboards, die sich automatisch an das Umgebungslicht anpassen. Die E6400 und E6500 verfügen zudem über einen DisplayPort sowie VGA-Schnittstelle. Ein eSATA-Anschluss findet sich ebenfalls an den beiden, ebenso an den Modellen E4200 und E4300.

Erst ab November 2008 soll die neue Technik Latitude-On zu haben sein, die nur in den Modellen E4200 und E4300 steckt und einen sofortigen Zugriff auf E-Mail, Kalender, Kontakte und das Web ermöglichen soll, ohne dass dafür das Hauptbetriebssystem gebootet werden muss. Latitude-On verwendet einen "niedervoltigen Subprozessor" , der über eigenen Speicher verfügt und unter Linux läuft, was eine mehrtägige Batterielaufzeit erlauben soll. Nähere Details waren Dell zu der Technik nicht zu entlocken. Eigene Software werden Nutzer auf dem verwendeten Linux-System nicht installieren können, so Dell.


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