GPS-Chipentwickler Sirf verliert Prozess gegen Broadcom

Broadcom und ST Microelectronics jagen Sirf Marktanteile ab

Der Halbleiterhersteller Broadcom hat einen richterlichen Vorentscheid gegen den GPS-Chipentwickler Sirf gewonnen. Sirf soll sechs GPS-Patente verletzten, die Broadcom durch den Kauf von Global Locate erhalten hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Sirf ist nach Angaben der Internationalen Handelskommission der Vereinigten Staaten (USITC - United States International Trade Commission) im Patentrechtsstreit mit Broadcom unterlegen. Im Juni 2008 hatte Sirf einen Prozess verloren, bei dem die Firma Patentverletzungen gegen Broadcom geltend gemacht hatte. Ein endgültiges Urteil wird von Richter Carl Charneski für Anfang Dezember 2008 erwartet. Broadcom sei offen für eine gütliche Einigung, teilte das Unternehmen mit.

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Sirf Technology wurde im Februar 1995 gegründet und war einst führender Entwickler und Vermarkter für GPS-Chipsätze und -Software. Im Jahr 2006 kaufte Sirf Motorolas GPS-Chipsatzsparte für 20 Millionen US-Dollar. Im laufenden Jahr 2008 kämpft Sirf mit schwächeren Umsätzen und führte Entlassungen durch. Im April 2008 mussten der Firmenchef Michael L. Canning und Finanzchef Geoffrey Ribar gehen. Sirf-Mitbegründer und Aufsichtsrat Dado Banatao übernahm übergangsweise.

Nach Angaben der Marktforschung von iSuppli beherrschte Sirf im Jahr 2006 noch 90 Prozent des Marktes für GPS-Chips in Mobiltelefonen. Im ersten Quartal 2008 war Sirfs Anteil auf 36 Prozent geschrumpft, während Texas Instruments 35 Prozent und Infineon 21 Prozent kontrollierte.

Wie RBC Capital Markets Analystin Mahesh Sanganeria erklärte, verlor Sirf auf dem für das Unternehmen größeren Markt für mobile Navigationsgeräte bei den Kunden Garmin und TomTom zudem massiv Anteile an Broadcom und ST Microelectronics.

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Pinky 13. Aug 2008

Zum Glück gibt es ja genug Anwälte, die machen den Verlust wett.

ích bins 12. Aug 2008

ja und? achja, ich fordere LINUX für jedes Kofferradio, kann ja nicht sein das die sich...



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