Abo
  • Services:

Optisches Überwachungssystem ohne Linsen

Technik aus der Raumfahrt soll Fahrzeuge auf Schlachtfeldern verfolgen

Das britische Forschungs- und Rüstungsunternehmen Qinetiq entwickelt im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums ein Überwachungssystem, das Bilder von Schlachtfeldern liefert. Das System kommt dabei ohne Linsen aus. Die Technik stammt ursprünglich aus der Raumfahrt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das System gleicht eher einer primitiven Lochkamera als einem modernen Fotoapparat. Es kommt wie die Lochkamera ganz ohne Objektiv und Linsen aus. Das jedoch ist seine Stärke: Ohne Linsen ist das System, das in etwa 20 Kilometer Höhe in einem Luftschiff oder einer unbemannten Drohne über dem Einsatzort schweben soll, deutlich leichter.

Stellenmarkt
  1. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Wiesloch

Statt der Linsen nutzt Qinetiq eine Lochblende mit einem komplexen Muster, hinter der sehr kleine Sensoren angeordnet sind. Fliegt die Drohne über ein Schlachtfeld, fällt Licht durch die unregelmäßig angeordneten Öffnungen in der Maske auf die Sensoren. Aus diesem Muster errechnet ein Computer dann ein Bild.

Da die Sensoren sehr empfindlich und hochauflösend sind, soll es möglich sein, das System Tag und Nacht einzusetzen. Wegen ihrer großen Anzahl kann das System auch den Ausfall einiger Sensoren verkraften.

Qinetiq entwickelt das Beobachtungssystem im Rahmen des Lacoste-Programms ("Large Area Coverage Optical Search While Track and Engage") der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Ziel des Programms ist die Entwicklung eines Systems, das über mehrere Monate tausende Fahrzeuge verfolgen und überwachen kann. In den nächsten knapp drei Jahren soll Qinetiq ein solches System bauen und Flugtests damit durchführen.

Die Technik der Lochmusterblende stammt aus der Raumfahrt. Die US-Raumfahrtagentur Nasa hat sie beispielsweise bei der Swift-Mission eingesetzt hat. Aufgabe des Swift ist es, die Quelle von Gammablitzen auszumachen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149€ (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

durchblicka 13. Aug 2008

Der Lichtstärkeverlust wäre sicher kompensierbar. Ich sehe das Problem eher in der...

NemesisTN 12. Aug 2008

Wobei ich mir bei der späteren Wegfindung nach der Markierung aufm GPS der GDI (Amis...

Der Nordstern 12. Aug 2008

Da stehen nämlich am meisten Überwachungskameras und -systeme herum. Der Nordstern.

heihei 12. Aug 2008

... neue schöne Technologie können die fast nur noch für die Armee entwickeln, Ausnahmen...

RedBaron 12. Aug 2008

:D wie bei Indy Jones^^ fetter Zeppelin


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /