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Optisches Überwachungssystem ohne Linsen

Technik aus der Raumfahrt soll Fahrzeuge auf Schlachtfeldern verfolgen

Das britische Forschungs- und Rüstungsunternehmen Qinetiq entwickelt im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums ein Überwachungssystem, das Bilder von Schlachtfeldern liefert. Das System kommt dabei ohne Linsen aus. Die Technik stammt ursprünglich aus der Raumfahrt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das System gleicht eher einer primitiven Lochkamera als einem modernen Fotoapparat. Es kommt wie die Lochkamera ganz ohne Objektiv und Linsen aus. Das jedoch ist seine Stärke: Ohne Linsen ist das System, das in etwa 20 Kilometer Höhe in einem Luftschiff oder einer unbemannten Drohne über dem Einsatzort schweben soll, deutlich leichter.

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Statt der Linsen nutzt Qinetiq eine Lochblende mit einem komplexen Muster, hinter der sehr kleine Sensoren angeordnet sind. Fliegt die Drohne über ein Schlachtfeld, fällt Licht durch die unregelmäßig angeordneten Öffnungen in der Maske auf die Sensoren. Aus diesem Muster errechnet ein Computer dann ein Bild.

Da die Sensoren sehr empfindlich und hochauflösend sind, soll es möglich sein, das System Tag und Nacht einzusetzen. Wegen ihrer großen Anzahl kann das System auch den Ausfall einiger Sensoren verkraften.

Qinetiq entwickelt das Beobachtungssystem im Rahmen des Lacoste-Programms ("Large Area Coverage Optical Search While Track and Engage") der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Ziel des Programms ist die Entwicklung eines Systems, das über mehrere Monate tausende Fahrzeuge verfolgen und überwachen kann. In den nächsten knapp drei Jahren soll Qinetiq ein solches System bauen und Flugtests damit durchführen.

Die Technik der Lochmusterblende stammt aus der Raumfahrt. Die US-Raumfahrtagentur Nasa hat sie beispielsweise bei der Swift-Mission eingesetzt hat. Aufgabe des Swift ist es, die Quelle von Gammablitzen auszumachen.



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durchblicka 13. Aug 2008

Der Lichtstärkeverlust wäre sicher kompensierbar. Ich sehe das Problem eher in der...

NemesisTN 12. Aug 2008

Wobei ich mir bei der späteren Wegfindung nach der Markierung aufm GPS der GDI (Amis...

Der Nordstern 12. Aug 2008

Da stehen nämlich am meisten Überwachungskameras und -systeme herum. Der Nordstern.

heihei 12. Aug 2008

... neue schöne Technologie können die fast nur noch für die Armee entwickeln, Ausnahmen...

RedBaron 12. Aug 2008

:D wie bei Indy Jones^^ fetter Zeppelin


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