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Test: Tenori-on - ein Musikinstrument auch für Nichtmusiker

Tenori-on: Bedienrad, Display und Bestätigungsknopf
Tenori-on: Bedienrad, Display und Bestätigungsknopf
Im "Draw"-Modus (Spuren 12 und 13) geht es, wie der Name nahelegt, weniger um das Musizieren: Der Spieler zeichnet Figuren wie Kurven oder Linien, die optisch und akustisch dargestellt werden. Spielerisch wird es im "Bounce"-Modus (Spur 14), in dem der Spieler Töne hüpfen lässt. Klickt er eine LED an, bleibt das Licht nicht bei ihr, sondern bewegt sich schnell - als ob es herunterfällt - über die darunter platzierten LEDs bis zum unteren Rand und prallt dort ab. Der Ton erklingt im Moment des Auftreffens. Je länger der Weg, desto länger ist auch das Intervall, bis der Ton das nächste Mal erklingt.

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Einer der schönsten Modi des Gerätes ist der "Push"-Modus (Spur 15). Hält der Spieler eine Taste länger gedrückt, bleibt ein Ton stehen. Anders als in den anderen Spuren, wo eine Klangfarbe für die ganze Spur eingestellt wird, kann auf dieser Ebene jedem Ton eine Klangfarbe zugeordnet werden. Die zu diesem Modus gehörigen Klangfarben sind sphärisch, so dass sich in diesem Modus schöne Ambientstücke komponieren lassen, die dann mit einem treibenden Rhythmus unterlegt werden können.

Hat man sich erst einmal mit den Möglichkeiten, die das Tenori-on bietet, vertraut gemacht, macht das Spielen auf dem Instrument großen Spaß, und über das Komponieren, Töne-hüpfen-lassen oder Klangzeichnen vergehen ein oder zwei Stunden wie im Flug. Zwei Aspekte machen dabei die Faszination aus: Das ist zum einen die Kombination aus Licht- und Klangeffekten. Zum anderen sind es sicher die niedrigen Eintrittshürden: Ein Spieler kann auch ohne Vorkenntnisse dem Gerät schnell Melodien entlocken. Durch die vielen Variationsmöglichkeiten, die man entdecken und ausprobieren kann, wird das Spiel auf dem Instrument auch nicht so schnell langweilig.

Yamaha hat das Instrument bereits einigen Musikern in die Hand gedrückt, sie damit experimentieren lassen und die Ergebnisse auf die Tenori-on-Produktwebseite gestellt. Beteiligt waren unter anderen der Techno-, Ambient- und Trance-Musiker Atom Heart aus Chile, der Musiker, Produzent und Komponist Jim O'Rourke, Robert Lippok von der deutschen Band To Rococo Rot und der Elektro-Pop-Musiker Shaw-Han Liem (I am Robot and Proud).

Das Tenori-on ist für rund 900 Euro im Handel erhältlich.

Wer mehr über den Erfinder des Geräts wissen will, kann dazu das zu diesem Test gehörende Interview mit Toshio Iwai auf Golem.de lesen.

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Anonymer Nutzer 29. Mai 2012

Definiere "brauchbares Musikmaterial". Auch interessant, dass Du weißt, was anderen Spa...

Tom engel 19. Aug 2008

ja natürlich er ist ein profi...auf seinem gebiet und....millionär !!! und hier: Yamaha...

IT-Insultant 17. Aug 2008

Ja, das ist mir auch auf gefallen, einfach grauenvoll. Dieser Kommentator sollte...

c++fan 17. Aug 2008

Also für mich ist ein Tracker eine Art klassischer Sequenzer, der mit Zahlentabellen...

c++fan 17. Aug 2008

Das Chaoss-Pad is ja noch irgendwie cool, aber das... Naja.


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