Abo
  • Services:

Via zieht sich aus dem Chipsatzgeschäft zurück

Chipsatzentwicklung konzentriert sich auf Vias eigene Prozessoren

Einst war Via einer der wichtigsten Chipsatzhersteller der Welt, nun will sich das Unternehmen aus diesem Geschäft zurückziehen, wie Vias Marketingchef Richard Brown Golem.de bestätigte.

Artikel veröffentlicht am ,

Via sei einst in den Markt für x86-Prozessoren eingestiegen, um komplette Plattformen anzubieten. Schon damals sei absehbar gewesen, dass es künftig keinen Markt mehr für Drittanbieter von Chipsätzen geben werde. Dies sei mittlerweile der Fall, so Brown gegenüber der britischen Website Custom PC. Intel verkaufe die meisten Chipsätze für die eigenen Prozessoren und AMD bewege sich nach der Übernahme von ATI in die gleiche Richtung.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal

Die Darstellung bestätigte Brown auch gegenüber Golem.de, betonte allerdings, dies sei eigentlich keine Neuigkeit: Via habe sich seit Jahren auf das Geschäft mit Prozessoren konzentriert. Die Chipsatzentwicklung widme sich daher vor allem den Via-Prozessoren Nano und C7, statt Chipsätze für CPUs von Intel und AMD zu entwickeln.

Schon seit geraumer Zeit hat Via keine neuen Chipsätze auf den Markt gebracht. Problematisch ist für Via auch der Trend zu integrierter Grafik, denn die Chips der Via-Tochter S3 können mit Intels und AMDs integrierter Grafik nicht mithalten. So finden sich Vias Chipsätze vor allem auf billigeren Mainboards.

Zudem ist Via bei der Entwicklung der Chipsätze auf Lizenzen von Intel und AMD angewiesen, worüber schon manche Schlacht ausgefochten wurde. Brown erklärte dazu gegenüber Custom PC nur, Intel sei ein Wettbewerber in einem hart umkämpften Markt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand

Karl Blaugreen 13. Aug 2008

Also ich hatte eigentlich nie Probleme mit meinen VIA-Chipsatz-Mainboards, aber dafür...

JTR 13. Aug 2008

Kann mich dem nur anschliessen. Früher zwei Boards mit VIA gehabt, seither nie wieder.

JTR 13. Aug 2008

Ich schon und der Chipsatz war Schrott. VIA zieht sich nicht ohne Grund aus dem Sektor...

HierKönnteIhreW... 12. Aug 2008

Wie hast du den K6 auf 1000Mhz bekommen? also mein K6 kann nur 450Mhz (Mit VIA MVP3...

efefefefefefeef... 12. Aug 2008

a) Ende der 90er und Anfang der Zweitausender hatte VIA ein paar problematische...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /