Angetestet: Radeon 4870 X2 mit 2 GByte schneller als GTX-280

Crysis

Dieser 3D-Shooter aus Deutschland gilt zurecht als Hardwarefresser: Jedes Quäntchen Leistung der Grafikkarte kann Crysis in noch bessere Bilder umsetzen. Zwar ist das Spiel auch auf schwächeren GPUs schon in der Detaileinstellung "Medium" spielbar, sieht dann aber kaum besser aus als drei Jahre alte DirectX-9-Titel. Erst "High" bringt realistischere Beleuchtung und zahlreiche Spezialeffekte, DirectX-10 ist erst mit "Very High" möglich - wenn man nicht die Konsole bemüht oder die Konfigurationsdateien ändert.

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Obwohl die aufwendigen Shadereffekte in Crysis mit kräftiger Mithilfe von Nvidia entwickelt wurden, ist das Spiel inzwischen auch auf einer AMD-Karte sehr gut spielbar. Schon die 4850 liefert bis 1.600 x 1.200 Pixeln gut spielbare durchschnittliche Wiederholraten in "High", in diesem Modus hält die 9800 GTX auch mit einer 4870 gut mit. Nvidia empfiehlt für sehr hohe Auflösungen mit allen Details und Filterfunktionen dennoch ein Gespann aus drei Ultrakarten mit Triple-SLI.

Die neue X2 muss sich im Crysis-Level "Contact" bei der Einstellung "High" zwar nicht hinter der GTX-280 verstecken, ist jedoch deutlich langsamer. Auffällig ist hier jedoch, wie auch bei anderen Tests, dass die Karte auch mit hohen Auflösungen nur wenig langsamer wird, die Nvidia-Karten mit einer GPU brechen hier stärker ein. Das spricht für die gute Kopplung der beiden Grafikprozessoren auf der 4870 X2 und den vergrößerten Speicher. Zudem wurden die beiden hohen Auflösungen mit dem neuen Treiber leicht schneller, zuvor erreichten sie nur 42,8 und 38,7 Bilder pro Sekunde.

Der geringe Einbruch bei hohen Auflösungen wird umso deutlicher beim Test des Eislevels "Lost Paradise" in der Einstellung "Very High", das mit zahlreichen Shaderprogrammen Nebel und Schneetreiben äußerst realistisch simuliert. Dieses Level fordert von jeder aktuellen Grafikkarte das Letzte, und selbst die GTX-280 liegt dann hinter der 4870 X2. Gegenüber dem Prototypen änderten sich die Bildraten nur im Rahmen der Messgenauigkeit. Halbwegs spielbare Frameraten über 20 Bilder pro Sekunde bei 1.900 x 1.200 Pixeln liefert aber auch Nvidias Spitzenmodell.

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Anti-Aliasing ist mit einer Grafikkarte, auch mit einer 4870, für Crysis immer noch nicht zu empfehlen: Schon die Einstellung 2x ist rund 18 Prozent langsamer. Da das Spiel intern schon die gröbsten Kanten filtert, ist der optische Vorteil im Vergleich zu anderen Titeln ohnehin gering und erst ab 4x deutlich sichtbar. Die Messungen erfolgten daher auf allen Karten ohne Anti-Aliasing und anisotropische Filterung.

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GrinderFX 17. Aug 2008

EBEN NICHT. Es ist ein anderer preisrahment und auch nicht das selbe marktsegment. Es...

WTFIT 17. Aug 2008

Kann sein das mehr als 60 Bilder pro Sekunde nicht erkennen kann, du merkst aber sehr...

GoD 17. Aug 2008

Zumindest bei Nvidia, der 177.89-Treiber hat keine Mikroruckler mehr.

Philo 17. Aug 2008

ich begrüße es, daß amd/ati endlich auch mal ein Flaggschiff aufweisen kann. der...



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