Interview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-on

Toshio Iwai
Toshio Iwai
Golem.de: Elektroplankton läuft auf dem Spielehandheld Nintendo DS. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Nintendo?

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Iwai: Auch hier war es ein persönlicher Kontakt. Ein Freund von mir arbeitet bei Nintendo. Daher kannte man dort meine Arbeit. Als das Unternehmen den Nintendo DS entwickelte, wurde ich angesprochen. Der Nintendo-Chef, der meine früheren Arbeiten mochte, sagte, dass meine Ideen zu dem neuen Spielehandheld passen würden, das sie gerade entwickelten.

Golem.de: Was hat Sie dazu bewegt, ein Spiel für ein Spielehandheld zu entwickeln?

Iwai: Meine Arbeiten leben davon, dass sie interaktiv sind. Natürlich kann ich sie in einem Katalog oder auf DVD veröffentlichen. Aber das zeigt nur einen kleinen Ausschnitt. Man sieht Bilder oder hört Musik, das ist alles. Ich glaube, man kann eine Arbeit, die wirklich gute Möglichkeiten zur Interaktion bietet, nur als Software für eine Spielekonsole veröffentlichen.

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Golem.de: Warum gerade ein Spielehandheld und kein PC?

Iwai: Das Spielehandheld ist überall auf der Welt gleich und deshalb eine gute Plattform. Jeder hat, was Bild und Ton angeht, die gleichen Bedingungen. Wenn man eine CD-ROM macht, ist das anders. Jeder hat einen Computer mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen, einem anderen Monitor, einer anderen Auflösung. Da ist es kaum möglich, die Qualität der Interaktion zu garantieren. Ich glaube, das ist erst der Anfang. Wir sollten unsere Ideen in diese Art von Spielekonsolen einbringen, oder aber wir brauchen eigene Geräte für diese Art von Kunst.

Golem.de: Können das Spiel oder das Tenori-on Kinder und Jugendliche auch motivieren, Musik zu machen?

Iwai: Das glaube ich schon. Viele wollen ein Musikinstrument lernen, haben aber die Möglichkeit dazu verpasst. Um ein traditionelles Instrument zu erlernen, braucht man viel Zeit und Energie. Wenn man ein wirklich guter Pianist werden will, muss man schon als Kind anfangen. Aber nur wenige Kinder haben die Ausdauer, das Talent und die richtigen Eltern dazu. Viele Kinder hassen es zu üben. Ich denke, dass meine Entwicklungen, Elektroplancton und Tenori-on, neue Wege darstellen, mit denen sie auf eine andere Art und Weise Musik machen können.

Mehr zu dem elektronischen Musikinstrument findet sich im Tenori-on-Testbericht von Golem.de.

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 Interview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-on
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fump 15. Aug 2008

neee ... dafür braucht man Marketing. Neu ist anders ...

ageige 14. Aug 2008

Rosegarden taugt auch nichts. Und mit Rosegarden kann man auch nichts live spielen.

damem 14. Aug 2008

Dann guck mal was man mit dem Ding noch so machen kann: http://de.youtube.com/watch?v...

Janeisklar 14. Aug 2008

"KORG DS-10 Synthesizer" heißt das "Spiel" und erschien für den Nintendo DS. Billiger und...



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