Interview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-on

Toshio Iwai
Toshio Iwai
Golem.de: Sie haben also das Tenori-on erfunden, um einen Soundtrack für ihre Kunstwerke zu komponieren?

Stellenmarkt
  1. IT-Fachinformatiker - Systemintegration (m/w/d)
    Schul-IT Region Osnabrück e.V., Bissendorf
  2. Anwendungsbetreuerin / Anwendungsbetreuer - KIS / Krankenhausinformationssystem / ORBIS
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
Detailsuche

Iwai: Ja. Das war so ein Traum von mir. Ich hatte niemals das Talent, als Musiker auf der Bühne aufzutreten. Aber mit dem Tenori-on bin ich schon mehrfach vor einem großen Publikum aufgetreten. Das ist schon ein großer Sprung vom Amateur zum darbietenden Künstler.

Golem.de: Das Tenori-on übt eine große Faszination aus. Woran liegt das?

Iwai: Das liegt an der Kombination von Licht und Tönen. Der Takt und die Formen des Lichts - das spricht Augen und Ohren an. Dazu kommt die Interaktion, wenn man das Instrument spielt. Das alles zusammen erfreut uns. Deshalb mögen die Leute das Tenori-on - und natürlich auch, weil es etwas ganz Neues ist.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    09.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Golem.de: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Yamaha?

Iwai: Ich kannte Yu Nishibori von Yamaha. [Yu Nishibori leitet Yamahas Center for Advanced Sound Technologies, Anm. d. Red.] Er kam eines Tages zu mir, um mit mir über ein Projekt von ihm zu sprechen. Ich habe ihm meine Idee mit dem Tenori-on erzählt. Er war sehr interessiert, und wir haben überlegt, wie wir da zusammenarbeiten können.

Den Ausschlag für mich gab, dass Yamaha sowohl traditionelle Musikinstrumente als auch Elektronikprodukte herstellt. Das Tenori-on als Spielzeug mit einem Spielzeughersteller zusammen zu entwickeln, hätte mich nicht so gereizt.

Golem.de: Betrachten Sie sich denn eher als Produktdesigner oder Künstler?

Iwai: Ich möchte meine Ideen gern in die Industrie einbringen. Es gibt ja auch schon viele Kooperationen zwischen Künstlern und Industriedesignern. Meistens beschränkt die sich aber darauf, das Aussehen oder die Farbe zu ändern. Sie entwerfen dann vielleicht einen neuen Stuhl. Aber das hier ist ja etwas ganz Neues.

Golem.de: Eine Ihrer früheren Arbeiten ist das Spiel Electroplankton, bei dem Klang und Musik auch eine große Rolle spielen. Wollen Sie mit Ihren Kreationen Jugendlichen die Musik nahebringen?

Iwai: Ich möchte gern meine Arbeit in den Spielebereich einbringen und die Nutzer dafür empfänglich machen. Ich habe mich für Musik interessiert, deshalb wollte ich Musik in die Computerspiele bringen. Vielleicht denken die Kinder und Jugendlichen, die das Spiel spielen, dann: Oh, diese Konsole ist nicht nur zum Spielen da, sondern man kann auch etwas anderes damit machen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Interview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-onInterview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-on 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


fump 15. Aug 2008

neee ... dafür braucht man Marketing. Neu ist anders ...

ageige 14. Aug 2008

Rosegarden taugt auch nichts. Und mit Rosegarden kann man auch nichts live spielen.

damem 14. Aug 2008

Dann guck mal was man mit dem Ding noch so machen kann: http://de.youtube.com/watch?v...

Janeisklar 14. Aug 2008

"KORG DS-10 Synthesizer" heißt das "Spiel" und erschien für den Nintendo DS. Billiger und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ryzen 7950X/7700X im Test
Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära

Nie waren die Ryzen-CPUs besser: extrem schnell, DDR5-Speicher, PCIe Gen5, integrierte Grafik. Der (thermische) Preis dafür ist jedoch hoch.
Ein Test von Marc Sauter und Martin Böckmann

Ryzen 7950X/7700X im Test: Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Rechenzentren: IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben
    Rechenzentren
    IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben

    Bei 184 Rechenzentren und einem hohen Einkaufsvolumen für Technik hat die Bundes-IT eine große Bedeutung. Doch die Abwärme und erneuerbare Energien werden viel zu wenig genutzt.

  3. Revision CFI 1202A: Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip
    Revision CFI 1202A
    Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip

    Sony hat damit begonnen, eine neue Revision der PS5 auszuliefern. Sowohl für Kunden als auch für den Hersteller bietet das Modell Vorteile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei MMS • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /