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Interview: Toshio Iwai - von Electroplankton zum Tenori-on

Toshio Iwai
Toshio Iwai
Golem.de: Sie haben also das Tenori-on erfunden, um einen Soundtrack für ihre Kunstwerke zu komponieren?

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Iwai: Ja. Das war so ein Traum von mir. Ich hatte niemals das Talent, als Musiker auf der Bühne aufzutreten. Aber mit dem Tenori-on bin ich schon mehrfach vor einem großen Publikum aufgetreten. Das ist schon ein großer Sprung vom Amateur zum darbietenden Künstler.

Golem.de: Das Tenori-on übt eine große Faszination aus. Woran liegt das?

Iwai: Das liegt an der Kombination von Licht und Tönen. Der Takt und die Formen des Lichts - das spricht Augen und Ohren an. Dazu kommt die Interaktion, wenn man das Instrument spielt. Das alles zusammen erfreut uns. Deshalb mögen die Leute das Tenori-on - und natürlich auch, weil es etwas ganz Neues ist.

Golem.de: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Yamaha?

Iwai: Ich kannte Yu Nishibori von Yamaha. [Yu Nishibori leitet Yamahas Center for Advanced Sound Technologies, Anm. d. Red.] Er kam eines Tages zu mir, um mit mir über ein Projekt von ihm zu sprechen. Ich habe ihm meine Idee mit dem Tenori-on erzählt. Er war sehr interessiert, und wir haben überlegt, wie wir da zusammenarbeiten können.

Den Ausschlag für mich gab, dass Yamaha sowohl traditionelle Musikinstrumente als auch Elektronikprodukte herstellt. Das Tenori-on als Spielzeug mit einem Spielzeughersteller zusammen zu entwickeln, hätte mich nicht so gereizt.

Golem.de: Betrachten Sie sich denn eher als Produktdesigner oder Künstler?

Iwai: Ich möchte meine Ideen gern in die Industrie einbringen. Es gibt ja auch schon viele Kooperationen zwischen Künstlern und Industriedesignern. Meistens beschränkt die sich aber darauf, das Aussehen oder die Farbe zu ändern. Sie entwerfen dann vielleicht einen neuen Stuhl. Aber das hier ist ja etwas ganz Neues.

Golem.de: Eine Ihrer früheren Arbeiten ist das Spiel Electroplankton, bei dem Klang und Musik auch eine große Rolle spielen. Wollen Sie mit Ihren Kreationen Jugendlichen die Musik nahebringen?

Iwai: Ich möchte gern meine Arbeit in den Spielebereich einbringen und die Nutzer dafür empfänglich machen. Ich habe mich für Musik interessiert, deshalb wollte ich Musik in die Computerspiele bringen. Vielleicht denken die Kinder und Jugendlichen, die das Spiel spielen, dann: Oh, diese Konsole ist nicht nur zum Spielen da, sondern man kann auch etwas anderes damit machen.

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fump 15. Aug 2008

neee ... dafür braucht man Marketing. Neu ist anders ...

ageige 14. Aug 2008

Rosegarden taugt auch nichts. Und mit Rosegarden kann man auch nichts live spielen.

damem 14. Aug 2008

Dann guck mal was man mit dem Ding noch so machen kann: http://de.youtube.com/watch?v...

Janeisklar 14. Aug 2008

"KORG DS-10 Synthesizer" heißt das "Spiel" und erschien für den Nintendo DS. Billiger und...

krizliebbär 14. Aug 2008

Finde nur ich das oder weiß der nette Herr im Bildkasten nicht genau was er erzählen...


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