3D-Scanner-Hersteller mietet bei Nokia in Bochum

Scanbull-Standort für Entwicklung, Produktion und Vertrieb mit 150 Jobs entsteht

Mit der Scanbull Vertical Images AG ist ein erster Mieter für die leerstehenden Hallen des Standortes Nokia-Bochum gefunden. Die Firma plane, "im ersten Schritt rund 150 neue Arbeitsplätze zu schaffen", so der 3D-Scanner-Chef Manfred Band. Von der Schließung des Nokia-Werks in Bochum waren hingegen 2.300 Menschen betroffen.

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Scanbull wird auf dem ehemaligen Betriebsgelände von Nokia-Bochum Flächen übernehmen, um dort Produktentwicklung, Produktion, Verwaltung und Vertrieb aufzubauen. Das gab die Firma aus Hameln gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen bekannt. "Das Unternehmen hat zugesagt, bei gleicher Eignung vorrangig ehemalige Nokia-Mitarbeiter einzustellen und dabei mit der für die ehemaligen Nokia-Mitarbeiter gegründeten Transfergesellschaft eng zusammenzuarbeiten", so die Behörde weiter.

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Ob Scanbull Subventionen erhält, ist bislang nicht bekannt. Wie Golem.de bei dem Unternehmen erfahren hat, haben Nokia und Scanbull zu "ihrem Vertrag Stillschweigen vereinbart". Bei der Landesregierung war bislang niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Scanbull hat seinen Sitz in Hameln und weitere Produktionsstätten in Deutschland. Der 3D-Experte wurde 2001 in Nürnberg gegründet.

Ottilie Scholz (SPD), Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, ist zuversichtlich, dass weitere Investoren folgen werden: "Wir freuen uns, dass das Programm Wachstum für Bochum erste Früchte trägt. Die konstruktive Zusammenarbeit aller macht sich hier bereits bemerkbar."

Ulrike Kleinebrahm, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum, erklärte Golem.de dagegen, dass die Ansiedlung nicht den Bemühungen der Landesregierung zuzuschreiben sei. "Das ist nicht über die Landesregierung entstanden", sagte sie. Scanbull hätte geplant, eine neue Produktion zu eröffnen und von dem freien Bochumer Betriebsgelände sowie den dort verfügbaren Arbeitsplätzen gehört. "Dann hat das alles noch ziemlich lange gedauert, bis es endlich so weit war", sagte Kleinebrahm. Doch mit den 150 neuen Jobs ginge die "Entwicklung in die richtige Richtung". Sie freue sich insbesondere, dass bei Scanbull rund 40 Prozent der freien Stellen für geringer Qualifizierte vorgesehen sind.

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Zudem siedele sich der Blackberry-Hersteller RIM (Research In Motion) mit 100 Ingenieuren in der Ruhrgebietsstadt an.

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3D-Fan 30. Okt 2010

Hallo, es gibt einige Firmen die 3D Software für 360°-Animationen anbieten, Preise...

Trautchen 14. Jul 2009

hallo Lieber freund exnokianer ;o) was haste denn ? immernoch ein rachefeldzug gegen...

Scanbull Forum 11. Okt 2008

Infos zu Scanbull Vertical Images OHG gibts bei Heise: http://www.heise.de/newsticker...

Nokianer 30. Sep 2008

Scanbull schafft nur einen Bruchteil der verlorenen Nokia Jobs. Nach dem Rückzug des...



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