Spieletest: Soul Calibur 4 - Kampf mit Macht und Seele

Soul Calibur 4
Soul Calibur 4
Soul Calibur 4 legt aber auch Wert auf die inneren Werte der Kämpfer. Zwar hat schon die gewählte Ausrüstung starke Auswirkungen auf Angriffs- oder Abwehrwerte. Aber zusätzlich leveln die Charaktere während der Schnetzeleien ihren Kampfstil hoch. Je höher deren Level, desto mehr Punkte können in bessere Spezialmanöver oder Statusänderungen investiert werden. Soul Calibur 4
Soul Calibur 4
Der besondere Reiz der Do-it-yourself-Überkämpfer liegt darin, dass man mit ihnen im Mehrspielermodus besonders effektiv seine Kumpels erniedrigen kann. Leider klappt gerade das bei Soul Calibur 4 nur eingeschränkt. Zwar dürfen die privat erstellten Krieger in einem speziellen Modus online gegeneinander antreten, allerdings leidet dort der Spielfluss unter Lags. Da macht es keinen Unterschied, ob der Spieler mit einem Arcade-Stick jeden Frame abpasst oder einfach auf den Tasten rumkloppt. Viele Spieler, denen wir im Test begegnet sind, beschränken sich sogar auf zwei bis drei effektive, repetitive Attacken. Es macht zwar Spaß, die Figuren der anderen zu sehen, aber ernsthafte Wettkämpfe funktionieren online nicht. Also muss der Offline-Versus-Modus herhalten, der wie so häufig das größte Potenzial birgt. Auch schade: Spieler können ihre Kreationen nicht auf einem USB-Stick oder einer Memory-Card zu einem Soul-Calibur-4-Abend mitnehmen. Die Charaktere müssen auf jeder Konsole lokal erstellt werden und fangen somit wieder auf Kampfstil-Level-1 an. Das kann Virtua Fighter 5 besser.

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Soul Calibur 4
Soul Calibur 4
Apropos Virtua Fighter 5: Der Sega-Prügler wird auch in puncto Tiefgang und Spielbalance nicht übertroffen - aber Soul Calibur 4 kommt nah ran an den Genre-Primus. Combos und Attacken sind serientypisch eingängiger und flotter abspulbar. Namco hat aber auch einige Neuerungen in den fünften Soul-Ableger integriert. So wird manchmal mit bis zu drei Partnern gekämpft. Auf Knopfdruck wechselt der Spieler den Kämpfer und ein Partner kommt in die Arena gestürmt. Neben der Leiste für Lebensenergie befindet sich in Soul Calibur 4 auch eine Seelenanzeige. Spielt ein Charakter zu defensiv und blockt die meiste Zeit, dann blinkt irgendwann seine Seelenanzeige rot. Wird während dieser Phase die Kopf-, Brust- oder Beinrüstung zerstört und drückt der Gegner die Tasten für Block, Horizontale Attacke, Vertikale Attacke und Tritt gleichzeitig (oder einen Hotkey), führt er einen kritischen KO aus und gewinnt den Kampf sofort.

Soul Calibur 4
Soul Calibur 4
Während Tekken eher rustikal, ruppig und lässig daherkommt, ist ein Soul Calibur seit jeher geschmeidig, anbiedernd und episch. Auch der vierte Teil glänzt wieder bei der Präsentation. Die atmosphärischen Schauplätze haben zum Teil schon einen romantischen Charme: An blutroten Sonnenuntergängen, Lens-Flare-Effekten, türkis schimmernden und glitzerndem Nass wird nicht gespart, und auch die Soundeffekte laden fast schon zum Entspannen und Zuhören ein. Das Rauschen des Windes, Meeres oder zwitschernde Vögel fallen aber neben dem grandiosen Soundtrack kaum auf. Jede Stage hat einen eigenen pompösen Song.

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blubbber 23. Mär 2009

G.O.D.mistmöhre 09. Jan 2009

SC4 hat denfinitiv Lag in bestimmten Stages auf der PS3 und somit ist die X-Box für...

hans maulwurf 11. Aug 2008

Genau, is klar...deutliche Unterschiede. Stimmt Soul Blade für die PS war eigentlich ein...

vaderinski 11. Aug 2008

da wär ich ja ach gut... is doch scheiße - hab ich jetzt nich mal den Vaderli auf der...



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