Abo
  • Services:

Erneut Diskussion um Zukunft von Reiser4

Theodore Ts'o empfiehlt Btrfs als Alternative

Wieder einmal tauchte die Frage, warum das Dateisystem Reiser4 noch nicht im offiziellen Linux-Kernel ist, auf der Linux-Kernel-Mailingliste auf. Doch die Probleme seien noch immer dieselben, bemerkte Theodore Ts'o und empfahl als Alternative Btrfs.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Ryan Hope stellt die schon oft diskutierte Frage. Er verwende Reiser4 schon eine ganze Weile produktiv, was denn nun noch fehlen würde, damit das Dateisystem in den offiziellen Kernel gelange, wollte er wissen. Doch die Gründe haben sich laut Theodore Ts'o, der momentan an Ext4 arbeitet, nicht geändert.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Die Kernel-Entwickler hatten sich unter anderem an dem Plug-in-Modell des Reiser-Dateisystems und an den Sperrmethoden gestört. Da sich Hans Reiser aufgrund seiner Verurteilung nicht mehr um das Dateisystem kümmern kann und seine Firma Namesys nicht mehr existiert, sei die Zukunft des Dateisystems fraglich.

Daraufhin meldete sich jedoch Edward Shishkin zu Wort. Er will weiter an Reiser4 arbeiten, um das Dateisystem doch noch in den offiziellen Kernel zu bringen.

Ts'o hingegen empfahl an Reiser4 Interessierten, sich einmal Btrfs anzusehen. Das habe viele Funktionen, die auch ReiserFS und Reiser4 haben, darüber hinaus aber auch Funktionen, die es sogar mit ZFS aufnehmen könnten. Außerdem sei der Entwickler kein Verrückter und arbeite mit den Linux-Kernel-Entwicklern gut zusammen, so Ts'o.

Btrfs befindet sich noch in der Entwicklung. Gerade erst erschien die Version 0.16, die mit Access-Control-Lists umgehen kann.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 26,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 44,99€)
  2. 39,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 61€)
  3. 29,90€ (Günstiger Tuning-Tipp für ältere PCs)
  4. 42€ für Prime-Mitglieder

Prometheusgewinner 22. Jan 2009

Zitat: "Außerdem sei der Entwickler kein Verrückter und arbeite mit den Linux-Kernel...

eiischbins 13. Aug 2008

ein echtes killersystem! todgeil!

Anonymer Nutzer 10. Aug 2008

hahaha :-D

HrS 09. Aug 2008

LOL - alle doof, außer Mutti ;-)

kobol 09. Aug 2008

Es gibt auch in den USA solche und solche Gefängnisse. Das reicht von überfüllten...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Physik Maserlicht aus Diamant
  2. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  3. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden

Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
Coradia iLint
Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
  2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
  3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /