Asus zeigt Nobel-Netbook S101, Preise ab 700 US-Dollar
Wie Wired berichtet(öffnet im neuen Fenster) , soll es das S101 in zwei Varianten geben. Mit einer SSD von 32 GByte Größe soll es rund 700 US-Dollar kosten, bei 64 GByte Flash-Speicher sind rund 900 US-Dollar zu bezahlen. Damit wäre das neue Asus-Gerät das bisher teuerste Netbook. Seine restliche Ausstattung mit einem 10,2-Zoll-Display und Intels Diamondville-Plattform aus Atom N270 (1,6 GHz) und 945GME-Chipsatz ordnen es aber immer noch in die neue Kategorie der Netbooks ein.
Dazu passt der Preis aber überhaupt nicht mehr – er liegt schon in den Regionen von Mittelklasse-Notebooks. Die Kosten treiben dabei die SSDs in die Höhe, zu deren Bauform sich Asus noch nicht geäußert hat. Schon im Eee-PC 901 findet sich ein Einbauschacht für ein 1,8-Zoll-Laufwerk, der sich mangels bestücktem SATA-Verbinder auf dem Mainboard aber nur mit erheblichem Bastelaufwand nutzen lässt.
Den Luxusanspruch des S101 will Asus den bei Wired gezeigten Bildern nach zu urteilen mit einer haselnussbraunen Hochglanzoberfläche des Deckels unterstreichen. An der dünnsten Stelle soll das S101 nur 16 Millimeter dick sein und damit deutlich flacher als bisherige Eee-PCs. Das Gewicht des Nobel-Netbooks ist noch nicht bekannt.
Laut Wired will Asus das Gerät bereits im September 2008 auf den Markt bringen – in welchen Regionen der Welt, ist jedoch noch nicht bekannt. Wie Asus-Deutschland gegenüber Golem.de erklärte, gibt es noch keine Pläne, den S101 auch hierzulande zu verkaufen. Bevor das vielleicht geschehen könnte, ist ohnehin noch der Eee-PC 1000 zu erwarten, der ebenfalls mit einem 10,2-Zoll-Display ausgestattet ist.



