EFF gründet Initiative für Hackerrechte

Coders' Rights will rechtliche Beschränkungen für die Arbeit von Hackern lockern

Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat das Projekt "Coders' Rights" ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist der Schutz der Rechte von Programmierern sowie die Lockerung der rechtlichen Schranken für ihre Arbeit.

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Programmierer, vor allem solche, die Sicherheitslücken in Computersystemen aufdecken, bewegen sich oft auf rechtlich unsicherem Terrain. Dabei sei diese Arbeit sehr wichtig, sagt die EFF. "Programmierer, die Technik durch Neuerungen und Forschung erkunden, spielen ein wichtige Rolle dabei, Software und Hardware zu entwickeln und und sicherer zu machen", sagte Jennifer Granick, die das Projekt Coders' Rights leitet. Das Projekt Coders' Rights will Programmierern, die wegen ihrer Arbeit rechtliche Schwierigkeiten zu erwarten haben, unterstützen.

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Dazu gehört die Bereitstellung von Informationsmaterial auf der Website des Projektes, aber auch juristische Beratung und die Verteidigung vor Gericht. So hat die EFF auf der heute zu Ende gehenden Konferenz Black Hat in Las Vegas einen Stand eingerichtet, wo Rechtsanwälte der EFF über juristische Aspekte des Reverse Engineering, Offenlegens von Sicherheitslücken oder Urheberrechte informieren. Zudem will sich die EFF dafür einsetzen, dass Gesetze und Bestimmungen in den USA, die diesen Bereich betreffen, unter anderem der Digital Millennium Copyright Act oder der Computer Fraud and Abuse Act, gelockert werden.

Die EFF arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren in diesem Bereich und habe sich jahrelang darum bemüht, das Verbot des Umgehens eines Kopierschutzes zu lockern. Auf dieser Arbeit soll Coders' Right aufbauen. Außerdem will sich die EFF dafür einsetzen, dass Reverse Engineering oder das Herumspielen mit Software nicht mehr durch Nutzer-Lizenzvereinbarungen (End User License Agreement, EULA) verboten wird.

"Diejenigen von uns, die im Bereich Computersicherheit und Privatsphäre forschen, müssen in der Lage sein, ihre Arbeit ohne Furcht vor rechtlichen Konsequenzen zu diskutieren und zu veröffentlichen", sagte EFF-Vorstandsmitglied Edward Felten.

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