Microsoft veröffentlicht SQL Server 2008

Zudem gibt es eine verbesserte Spiegelung von Datenbanken, was die Notwendigkeit, einen Failoverpartner zu spezifizieren, der im Notfall einspringt, beseitigt. Dies erfordert die Datenübertragungen zwischen den Teilnehmern der Mirroring-Implementierung, wobei der SQL Server 2008 die Kompression des ausgehenden Log-Streams unterstützt. Auch können Backups komprimiert werden.
Angeboten wird der SQL Server 2008 in sieben Varianten. Die Spitze markiert der SQL Server 2008 Enterprise, der alle Funktionen umfasst, während der SQL Server 2008 Standard weniger skalierbar ist. Noch eingeschränkter in seinen Funktionen ist der SQL Server 2008 Workgroup, der sich aber leicht zu einer Standard- oder Enterpriseversion aufrüsten lassen soll.
Speziell für den Einsatz im Webumfeld gibt es den SQL Server 2008 Web. Entwicklern stellt Microsoft den SQL Server 2008 Developer zur Verfügung, der über alle Funktionen der Enterprise-Version verfügt, aber nicht produktiv eingesetzt werden darf. Zudem gibt es mit dem SQL Server 2008 Express eine kostenlose Version, die allerdings nur die Kernfunktionen der Datenbank mitbringt.
Letzte Version im Bunde ist der SQL Server Compact 3.5, eine kostenlose Embedded-Variante.
Abonnenten von MSDN und TechNet sollen den SQL Server 2008 ab dem heutigen 7. August 2008 herunterladen können, die Express- und Compact-Version soll dann für alle unter microsoft.com/sqlserver(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereitstehen, noch findet sich dort der Release Candidate zum Download.
Die Preise für den SQL-Server bleiben unverändert.