Ca3D-Engine 8.08 - Map-Editor, Sound und GUI verbessert
Ca3DE 8.08 verfügt zudem über ein neu geschriebenes Soundsystem, das nun zwar auf die plattformübergreifende Soundschnittstelle OpenAL(öffnet im neuen Fenster) setzt, aber alternativ auf das bisher unterstützte FMOD(öffnet im neuen Fenster) zurückgreifen kann. Mit dieser automatischen Erkennung und Auswahl der geeignetsten Sound-API soll sich nun auch das Soundsystem besser für die Umsetzung auf verschiedene Plattformen eignen.
Die OpenAL-Umsetzung von Ca3DE soll für eine ideale Ausgabe von Stereo- und Raumklang sorgen – sei es mittels Softwarerendering, DirectSound unter Windows, ALSA unter Linux oder mit Hardwaretreibern. Zu den von Ca3D unterstützten Audiodateiformaten zählen MP3, Ogg Vorbis und Wave (.wav). Entwickler können zudem zur Beeinflussung des Klangs Soundshader nutzen, analog zu Materialshadern beim Grafikrendering. In den Maps lassen sich nun auch Raumklangquellen platzieren und Soundeffekte definieren.
Auch grafisch soll Ca3DE nun bei den Radiosity-Beleuchtung bessere Ergebnisse mit kontrastreicherer Darstellung liefern. Sich bewegende Lichtquellen sollen nun nicht mehr zu flackernden Schatten führen. Außerdem soll Ca3DE weniger Speicher benötigen und bei Systemen mit 1 GByte RAM oder weniger mehr Leistung bieten.
Das Ca3D-Engine Game Development Kit steht ab der Ca3DE-Version 8.08 künftig in getrennten Archiven für Windows und Linux zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Enthalten sind jeweils eine spielbare Shooter-Demo, der Beispielcode für das DeathMatch Mod zum Erstellen eigener Modifikationen (Mods) sowie das SDK aus den Editoren und Tools für Entwickler. Für kommerzielle Projekte und den Zugriff auf den kompletten Ca3DE-Quellcode muss eine Lizenzgebühr entrichtet werden. In Zukunft sollen noch günstigere Quellcode-Lizenzen für Studenten und kleine, unabhängige Entwickler angeboten werden.
Das nächste Update für die Ca3D-Engine(öffnet im neuen Fenster) soll Vegetation (Bäume, Büsche etc.), einen GUI-Editor, Unterstützung für das COLLADA-Dateiformat und generell eine bessere Unterstützung für 3D-Modelle mit sich bringen. Wann es so weit sein wird, wurde aber noch nicht angekündigt.
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