Cisco will weiter aggressiv investieren

"Wirtschaftliche Verlangsamung nicht von langer Dauer"

Cisco Systems, der weltgrößte Netzwerkausrüster, konnte seinen Gewinn und Umsatz weiter steigern. In den nächsten zwei Quartalen erwartet Cisco aber ein langsameres Wachstum. "Wir würden aber nicht weiterhin aggressiv investieren, wenn wir davon ausgingen, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Verlangsamung von langer Dauer ist", so der Konzernchef.

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Cisco ist einer der aggressivsten Aufkäufer der Branche. Neben Übernahmen wirbt der IT-Konzern gerne begabte Ingenieure und Entwickler bei Start-ups ab.

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Der Weltmarktführer Cisco erzielte einen um 4,4 Prozent gestiegenen Quartalsgewinn von 2,01 Milliarden US-Dollar (33 Cent pro Aktie), nach 1,93 Milliarden US-Dollar (31 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz kletterte um fast 10 Prozent auf 10,4 Milliarden US-Dollar, nach 9,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Cisco konnte besonders in den Schwellenländern zulegen, wo der Umsatz um 42 Prozent stieg, während der nordamerikanische Markt nur um 5 Prozent wuchs.

"Vom finanziellen Blickwinkel aus betrachtet, sind wir mit unseren soliden Ergebnissen für das Finanzjahr 2007/2008 sehr zufrieden." Konzernchef John Chambers erwartet, dass die ökonomischen Unsicherheiten in den nächsten zwei Quartalen anhalten werden. Während Cisco sonst zumeist eine Prognose für die nächsten zwölf Monate abgab, legte Chambers sich gestern nur für die kommenden zwei Quartale fest. Im laufenden ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres erwartet Cisco ein Umsatzwachstum von 8 Prozent, im zweiten Finanzquartal des Jahres 2008/2009 hofft er auf 8,5 Prozent. Die längerfristige Prognose ließ Chambers unverändert bei 12 Prozent bis 17 Prozent Umsatzzunahme. "Unser Zutrauen beim längerfristigen Umsatzwachstum bleibt unverändert", so Chambers. "Wenn man unsere Prognosen in den letzten 15 Jahren anschaut, wird deutlich, dass wir im Ausblick sehr verlässlich sind."

Im letzten Quartal legte der Umsatz mit Switches und Routern um 5 Prozent bzw. 8 Prozent zu. Mit den beiden Produktkategorien erwirtschaftet Cisco annähernd 60 Prozent seines gesamten Umsatzes. Vor der wirtschaftlichen Eintrübung in den USA konnte Cisco hier regelmäßig im mittleren zweistelligen Bereich zulegen. Während im aktuellen Berichtszeitraum mit Switches eine Zunahme von 5 Prozent erzielt wurde, ist dies dennoch eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal (Q3 2007/2008), wo die Steigerung nur 3 Prozent betrug. "Es ist aber noch zu früh, um daraus einen Trend abzuleiten", so Chambers.

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