Abo
  • Services:

EU-Kommission legt Frequenzen für Fahrzeugkommunikation fest

Fahrzeugkommunikationssysteme sollen zur Unfallverhütung beitragen

Die EU-Kommission hat Funkfrequenzen festgelegt, über die Fahrzeuge miteinander und mit Straßeninfrastrukturen kommunizieren können. So sollen Autofahrer auf Gefahren oder Staus hingewiesen werden können. Das soll, so die EU-Kommission, helfen, Staus und Unfälle zu vermeiden, und so Europas Straßen sicherer machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Glatteis, Unfälle oder Staus machen Autofahrern das Leben schwer. Zwar warnen Wettervorhersagen und der Verkehrsfunk vor Gefahren, doch bis Gefahren und Behinderungen an die Funkhäuser und dann an die Autofahrer weitergegeben werden, kann es schon zu spät sein. Wie viel besser wäre es, wenn ein Auto ein entgegenkommendes vor Glatteis hinter der nächsten Ecke warnte, eine Verkehrsleitzentrale über Sender am Straßenrand Autofahrer darauf hinwiese, dass auf den nächsten Kilometern ein Stau kommt, und auf eine Alternativroute umleitete.

So sollen die intelligenten Fahrzeugkommunikationssysteme funktionieren
So sollen die intelligenten Fahrzeugkommunikationssysteme funktionieren
Stellenmarkt
  1. Securiton GmbH IPS Intelligent Video Analytics, München
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Das ist noch Zukunftsmusik, doch den ersten Schritt für eine solche Fahrzeugkommunikation hat die Europäische Kommission nun getan, indem sie einen Frequenzbereich festgelegt hat, in dem Fahrzeuge miteinander oder mit sogenannten straßenseitigen Infrastrukturen kommunizieren können. Es handele sich "um einen Frequenzbereich von 30 MHz im 5,9-GHz-Band, den die zuständigen nationalen Behörden in den kommenden sechs Monaten überall in Europa für Anwendungen zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit zuweisen werden", teilte die EU-Kommission mit. Bestehende Dienste wie etwa der Amateurfunk sind davon jedoch nicht betroffen.

Die wichtigste Aufgabe für solche Kommunikationssysteme sieht die EU-Kommission darin, Europas Straßen durch die Vermeidung von Unfällen und Staus sicherer zu machen. Im Jahr 2006 starben in der Europäischen Union bei Verkehrsunfällen mehr als 42.000 Menschen, über 1,6 Millionen wurden verletzt. Jeden Tag bilden sich auf europäischen Straßen Staus mit einer Länge von 7.500 Kilometern. Das sind gut 150 Kilometer mehr als die Strecke von Berlin nach Peking.

"Die heutige Kommissionsentscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Straßenverkehrsunfälle, die sich Europa zum Ziel gesetzt hat. Eine schnelle und genaue Weitergabe wichtiger Verkehrsinformationen ist für die Straßenverkehrssicherheit unverzichtbar", sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien.

Die Entscheidung ist ein Teil der 2006 ins Leben gerufenen EU-Initiative "Intelligentes Fahrzeug". Deren Ziel ist es, durch den Einsatz von Kommunikationstechnik den Straßenverkehr besser zu organisieren und sicherer und umweltfreundlicher zu machen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1,79€ (von den Entwicklern von Detroit Become Human und Heavy Rain)
  2. 167,99€

EU-Bürger 06. Aug 2008

Die EU-Kommission will auch, dass Neuwagen ein automatisches Notrufsystem dabei haben...

FIAE 06. Aug 2008

pssst, nicht so laut - nicht dass SIE es erfahren --> www.zentrum-des-boesen.de

Kein... 06. Aug 2008

Asien und USA werden wohl wieder andere Frequenzgänge nehmen. 100% Das ist sicher.

con 06. Aug 2008

das lädt doch dazu ein unliebsame verkehrsteilnehmer durch sendung falscher informationen...

_Mike_ 06. Aug 2008

für so allgemeine Warnungen und nicht nur bei Glatteis? Wenn also son ein Laubfrosch auf...


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

    •  /