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EU-Kommission legt Frequenzen für Fahrzeugkommunikation fest

Fahrzeugkommunikationssysteme sollen zur Unfallverhütung beitragen

Die EU-Kommission hat Funkfrequenzen festgelegt, über die Fahrzeuge miteinander und mit Straßeninfrastrukturen kommunizieren können. So sollen Autofahrer auf Gefahren oder Staus hingewiesen werden können. Das soll, so die EU-Kommission, helfen, Staus und Unfälle zu vermeiden, und so Europas Straßen sicherer machen.

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Glatteis, Unfälle oder Staus machen Autofahrern das Leben schwer. Zwar warnen Wettervorhersagen und der Verkehrsfunk vor Gefahren, doch bis Gefahren und Behinderungen an die Funkhäuser und dann an die Autofahrer weitergegeben werden, kann es schon zu spät sein. Wie viel besser wäre es, wenn ein Auto ein entgegenkommendes vor Glatteis hinter der nächsten Ecke warnte, eine Verkehrsleitzentrale über Sender am Straßenrand Autofahrer darauf hinwiese, dass auf den nächsten Kilometern ein Stau kommt, und auf eine Alternativroute umleitete.

So sollen die intelligenten Fahrzeugkommunikationssysteme funktionieren
So sollen die intelligenten Fahrzeugkommunikationssysteme funktionieren
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Das ist noch Zukunftsmusik, doch den ersten Schritt für eine solche Fahrzeugkommunikation hat die Europäische Kommission nun getan, indem sie einen Frequenzbereich festgelegt hat, in dem Fahrzeuge miteinander oder mit sogenannten straßenseitigen Infrastrukturen kommunizieren können. Es handele sich "um einen Frequenzbereich von 30 MHz im 5,9-GHz-Band, den die zuständigen nationalen Behörden in den kommenden sechs Monaten überall in Europa für Anwendungen zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit zuweisen werden", teilte die EU-Kommission mit. Bestehende Dienste wie etwa der Amateurfunk sind davon jedoch nicht betroffen.

Die wichtigste Aufgabe für solche Kommunikationssysteme sieht die EU-Kommission darin, Europas Straßen durch die Vermeidung von Unfällen und Staus sicherer zu machen. Im Jahr 2006 starben in der Europäischen Union bei Verkehrsunfällen mehr als 42.000 Menschen, über 1,6 Millionen wurden verletzt. Jeden Tag bilden sich auf europäischen Straßen Staus mit einer Länge von 7.500 Kilometern. Das sind gut 150 Kilometer mehr als die Strecke von Berlin nach Peking.

"Die heutige Kommissionsentscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Straßenverkehrsunfälle, die sich Europa zum Ziel gesetzt hat. Eine schnelle und genaue Weitergabe wichtiger Verkehrsinformationen ist für die Straßenverkehrssicherheit unverzichtbar", sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien.

Die Entscheidung ist ein Teil der 2006 ins Leben gerufenen EU-Initiative "Intelligentes Fahrzeug". Deren Ziel ist es, durch den Einsatz von Kommunikationstechnik den Straßenverkehr besser zu organisieren und sicherer und umweltfreundlicher zu machen.



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EU-Bürger 06. Aug 2008

Die EU-Kommission will auch, dass Neuwagen ein automatisches Notrufsystem dabei haben...

FIAE 06. Aug 2008

pssst, nicht so laut - nicht dass SIE es erfahren --> www.zentrum-des-boesen.de

Kein... 06. Aug 2008

Asien und USA werden wohl wieder andere Frequenzgänge nehmen. 100% Das ist sicher.

con 06. Aug 2008

das lädt doch dazu ein unliebsame verkehrsteilnehmer durch sendung falscher informationen...

_Mike_ 06. Aug 2008

für so allgemeine Warnungen und nicht nur bei Glatteis? Wenn also son ein Laubfrosch auf...


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