EU-Kommission legt Frequenzen für Fahrzeugkommunikation fest
Glatteis, Unfälle oder Staus machen Autofahrern das Leben schwer. Zwar warnen Wettervorhersagen und der Verkehrsfunk vor Gefahren, doch bis Gefahren und Behinderungen an die Funkhäuser und dann an die Autofahrer weitergegeben werden, kann es schon zu spät sein. Wie viel besser wäre es, wenn ein Auto ein entgegenkommendes vor Glatteis hinter der nächsten Ecke warnte, eine Verkehrsleitzentrale über Sender am Straßenrand Autofahrer darauf hinwiese, dass auf den nächsten Kilometern ein Stau kommt, und auf eine Alternativroute umleitete.
Die wichtigste Aufgabe für solche Kommunikationssysteme sieht die EU-Kommission darin, Europas Straßen durch die Vermeidung von Unfällen und Staus sicherer zu machen. Im Jahr 2006 starben in der Europäischen Union bei Verkehrsunfällen mehr als 42.000 Menschen, über 1,6 Millionen wurden verletzt. Jeden Tag bilden sich auf europäischen Straßen Staus mit einer Länge von 7.500 Kilometern. Das sind gut 150 Kilometer mehr als die Strecke von Berlin nach Peking.
"Die heutige Kommissionsentscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Straßenverkehrsunfälle, die sich Europa zum Ziel gesetzt hat. Eine schnelle und genaue Weitergabe wichtiger Verkehrsinformationen ist für die Straßenverkehrssicherheit unverzichtbar" , sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien.
Die Entscheidung ist ein Teil der 2006 ins Leben gerufenen EU-Initiative "Intelligentes Fahrzeug". Deren Ziel ist es, durch den Einsatz von Kommunikationstechnik den Straßenverkehr besser zu organisieren und sicherer und umweltfreundlicher zu machen.
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