Abo
  • Services:

Bertelsmann steigt bei Sony-BMG aus

Sony übernimmt Joint Venture komplett

Für insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar übernimmt Sony Bertelsmanns Anteil von 50 Prozent an der Plattenfirma Sony-BMG. Damit geht das 2004 gegründete Joint Venture komplett an Sony.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Abschluss der Transaktion wird die Plattenfirma eine 100-prozentige Tochter der Sony Corporation of America und damit einhergehend in Sony Music Entertainment umbenannt. Erst 2004 hatten Bertelsmann und Sony ihre Plattenfirmen zusammengelegt, nun steigt Bertelsmann aus dem Joint Venture aus.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Regen
  2. Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin

Sony zahlt insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar an Bertelsmann. Für Bertelsmann hat der Verkauf aufgrund steuerlicher Vorteile einen Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar hat wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist.

"Nach sorgfältiger und gründlicher Abwägung haben wir die strategische Entscheidung getroffen, unsere Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen an Sony zu verkaufen. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt zum Wohle beider Transaktionspartner ist", erläutert Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski den Schritt. Die Entscheidung folge Bertelsmanns neuer Wachstumsstrategie, nach der sich das Unternehmen auf definierte Wachstumsfelder konzentrieren will.

Zu Sony Music Entertainment werden nach Abschluss der Übernahme unter anderem die Arista Records, Columbia Records, Epic Records, J Records, Jive Records, RCA Records und Zomba gehören, die Künstler wie Celine Dion, Alicia Keys, Bruce Springsteen und Justin Timberlake unter Vertrag haben.

Im Zuge der Transaktion wurde zudem vereinbart, das Fertigungs- und Distributionsvolumen von Sony BMG auch weiterhin anteilig von der Sony-Fertigungstochter Sony DADC und dem Bertelsmann-Mediendienstleister Arvato Digital Services bedienen zu lassen. Die entsprechenden Verträge mit Arvato wurden um bis zu sechs Jahre verlängert.

Zusätzlich dazu wird Bertelsmann ausgesuchte europäische Musikkataloge von Sony BMG übernehmen. Sie umfassen die Werke von rund 200 Künstlern. Der Vertrieb der Kataloge läuft weiterhin über Sony Music. Mit den Rechten will Bertelsmann eine Lizenzierungs- und Verwaltungsplattform für die Wahrnehmung und Vermarktung von Musikrechten unter der Marke BMG aufbauen. Designierter Geschäftsführer von BMG mit Sitz in Berlin ist Hartwig Masuch.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€
  2. 35,99€
  3. 47,67€ (Bestpreis!)
  4. (-73%) 7,99€

Steiniger 06. Aug 2008

Und nach deren Tod hinaus: Körperteile kann man auch noch teuer verkaufen, Zahngold...

Steiniger 06. Aug 2008

Keine Sorge, morgen kommt wieder was für Dich.

Steiniger 06. Aug 2008

Er hat "das Ende" geschrieben! Steinigt ihn! *rotfl*


Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /