Die nächste Generation der Spielkonsolen

Bereits jetzt ist abzusehen, dass vor allem noch spektakulärere Grafik ein Muss wird. Laut Forbes sind sowohl Nvidia wie AMD mit seiner Grafikabteilung ATI fleißig dabei, ihre kommenden Chips den drei Konsolenherstellern schmackhaft zu machen. Die Details sind noch weitgehend geheim, aber ein bisschen was über die neuen Grafikprozessoren ist absehbar: Wie bei Spiele-PCs dürften auch in künftigen Konsolen mehrere Grafikprozessoren stecken. Eine dieser GPUs könnte dann auch für die Physikberechnung verwendet werden. Zu Nvidia und AMD gesellt sich inzwischen noch ein dritter Mitspieler: Intel will mit seinem auf vielen x86-Kernen basierendem Grafikchip Larrabee Spieleentwicklern neue Möglichkeiten eröffnen und kümmert sich aktiv darum, das Thema Raytracing für Spiele nutzbar zu machen. Das könnte jedoch dazu führen, dass die Entwicklung für Konsolen mit unterschiedlichen GPUs und Programmierschnittstellen noch komplexer würde, was etwa John Carmack von id Software befürchtet.

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Auch andere Spieleentwickler beschäftigen sich mit der nächsten Konsolengeneration. So wünscht sich Silicon-Knights-Chef Denis Dyack die "One Console Future", eine offene Spieleplattform statt mehrerer geschlossener Konsolen. Beim Publisher EA hätte man gerne eine offene Standardspieleplattform, glaubt aber nicht an deren schnelle Realisierung. In der Zwischenzeit hat der flexible, aber auch aufgrund der unterschiedlichen Ausstattungen komplexere PC die Konsolen wieder in Sachen Prozessor- und Grafikleistung überholt, wenn auch noch nicht zu einem vergleichbaren Preis.

Da noch nicht klar ist, wie die künftigen Konsolen bestückt sein werden, können Entwickler derzeit nur mutmaßen. Beim id-Konkurrenten arbeitet der Chefprogrammierer Tim Sweeney dennoch schon an der nächsten Version der Unreal Engine, die er von Grund auf für die nächste Konsolengeneration konzipiert - auch ohne die technischen Spezifikationen zu kennen.

Nicht die gesamte Spielebranche ist überzeugt, dass der Lebenszyklus der Konsolen künftig die gleiche Rolle über Bilanzen, Gewinne und Verluste spielen wird wie bislang. "Ich glaube, dass es in der Realität mittlerweile mehrere Unterzyklen gibt", sagte etwa Brian Ferrell, Chef von THQ. Er plant mittlerweile mit einem Handheld-Markt, einem für die klassischen Konsolen wie Xbox 360 und Playstation 3 und einem eigenständigen für das Nintendo Wii. Ein weiterer, eigenständiger Zyklus - und damit unabhängiger Markt - könnte seiner Meinung nach im Bereich der Onlinespiele entstehen.

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 Die nächste Generation der Spielkonsolen
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Prinz Fallobst 10. Aug 2008

Jaaaaaaaaaaaaaaa!!!! Richtig. Tod der Gaystation.

Von wegen... 10. Aug 2008

Genau, deshalb sind wohl auch alle so scharf auf Carmacks id Tech5 Engine, die sowohl...

Der Nordstern 10. Aug 2008

Und das könnt wohl auch den einen oder anderen reizen. ;) Der Nordstern.

Nicht ich 10. Aug 2008

"Beim Publisher EA hätte man gerne eine offene Standardspieleplattform, glaubt aber nicht...



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