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Micron kündigt SSD mit bis zu 250 MByte/s an

SSDs nah an der Grenze des SATA-Standards. Micron stellt zwei besonders schnelle SSDs vor: Die P200 ist für professionelle Kunden und soll in Servern verbaut werden, die C200 für Endkunden und vor allem für Notebooks gedacht. Beiden gemein ist die sehr hohe Geschwindigkeit von 250 MByte/s. Die C200 erreicht im Schreibmodus diese Werte jedoch nicht.
/ Andreas Sebayang
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Das schafft auch die schnellste Festplatte nur noch im RAID-Verbund: Ganze 250 MByte pro Sekunde soll Microns neues, RealSSD P200 genanntes Speichermedium lesend von den Flash-Speicherchips holen. Das auf Single-Level-Cell-NAND-Bausteine setzende Modell soll diese Geschwindigkeit auch beim Schreiben erreichen. Damit kommen Microns SSDs bereits sehr nah an den SATA-3Gb-Standard heran. Verfügbare Kapazitäten der P200-Serie: 16 bis 128 GByte.

Micron schätzt, dass die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Ausfällen (MTBF) bei zwei Millionen Stunden liegt. Vor allem Unternehmenskunden sollen die neue SSD kaufen und in ihren Servern betreiben. Die Leistungsaufnahme liegt bei 2,5 Watt im Betrieb und bei weniger als 0,3 Watt im Ruhemodus.

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Das vermutlich günstigere Modell C200 setzt auf Flash-Chips in Multi-Level-Cell-Bauweise. Für Notebooks soll die RealSSD C200 im Format 2,5 und 1,8 Zoll angeboten werden. Sie kommt lesend ebenfalls auf 250 MByte/s, die über die SATA-Schnittstelle befördert werden. Schreibend sind nur deutlich schlechtere Werte möglich. Mit 100 MByte pro Sekunde braucht die SSD allerdings herkömmliche Festplatten nicht zu fürchten. Die MLC-SSDs sind dafür mit bis zu 256 GByte deutlich größer. Die 1,8-Zoll-SSDs der C200-Serie erreichen nur 128 GByte Speicher.

Angaben zur Zuverlässigkeit und der Leistungsaufnahme macht Micron beim C200-Modell nicht.

Muster der neuen SSDs sollen bereits verfügbar sein. Die Massenproduktion beginnt noch im vierten Quartal 2008. Die Modelle sollen über die Micron-Tochter Lexar Media zu den Kunden kommen. Voraussichtliche Preise wurden noch nicht genannt.


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