Xgl wird nicht weiterentwickelt

Code des OpenGL-X-Servers aus X.org entfernt

Der Code von Xgl wurde aus dem X.org-Quelltextverwaltungssystem entfernt. Xgl wurde als vollwertiger X-Server entwickelt, der OpenGL zum Rendern verwendet. So wurden transparente Fenster und andere Desktopeffekte möglich. Die Konkurrenztechnik Aiglx gelangte jedoch zu einer größeren Verbreitung.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Xgl wurde einige Zeit hinter verschlossenen Türen bei Novell entwickelt, bevor der Entwickler David Reveman den Quelltext Anfang 2006 wieder öffentlich zugänglich machte. Zusammen mit dem Compiz-Fenstermanager ließen sich so allerlei Effekte auf dem Desktop realisieren - von transparenten über wackelnde Fenster bis zum Desktopwürfel, der die virtuellen Arbeitsplätze auf seine Seiten verteilt.

Während Novell in Xgl die Zukunft des Linux-Desktops sah, entwickelte Red Hat die Konkurrenztechnik Aiglx. Die arbeitete vor allem besser mit den freien Treibern zusammen, während Xgl proprietäre Treiber brauchte.

Nun wurde bereits vor einigen Wochen Xgl aus der Quellcodeverwaltung des X.org-Projektes entfernt. Der Code sei schon länger nicht mehr aktualisiert worden und habe sich zuletzt auch nicht mehr kompilieren lassen, heißt es in der Begründung des Entwicklers Adam Jackson. Bereits heute verwenden die aktuellen Distributionen Aiglx für ihre Desktopeffekte.

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JFC 06. Aug 2008

XGL und AIGLX stellen ein "Compositing"-Feature bereit, dass es ermöglicht, Dinge...

compositionator 05. Aug 2008

Mehrfach. Erstmal: "Schönes" Aussehen steigert bei vielen Computernutzern die...

Der Kaiser 05. Aug 2008

Eigenglück sterben die nach 24 Stunden..

interessierter... 05. Aug 2008

Was sonst? (Ist bestimmt der bessere Weg fehlkonzipierte Codeleichen über Jahre...



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