Xgl wird nicht weiterentwickelt
Code des OpenGL-X-Servers aus X.org entfernt
Der Code von Xgl wurde aus dem X.org-Quelltextverwaltungssystem entfernt. Xgl wurde als vollwertiger X-Server entwickelt, der OpenGL zum Rendern verwendet. So wurden transparente Fenster und andere Desktopeffekte möglich. Die Konkurrenztechnik Aiglx gelangte jedoch zu einer größeren Verbreitung.
Xgl wurde einige Zeit hinter verschlossenen Türen bei Novell entwickelt, bevor der Entwickler David Reveman den Quelltext Anfang 2006 wieder öffentlich zugänglich machte. Zusammen mit dem Compiz-Fenstermanager ließen sich so allerlei Effekte auf dem Desktop realisieren - von transparenten über wackelnde Fenster bis zum Desktopwürfel, der die virtuellen Arbeitsplätze auf seine Seiten verteilt.
Während Novell in Xgl die Zukunft des Linux-Desktops sah, entwickelte Red Hat die Konkurrenztechnik Aiglx. Die arbeitete vor allem besser mit den freien Treibern zusammen, während Xgl proprietäre Treiber brauchte.
Nun wurde bereits vor einigen Wochen Xgl aus der Quellcodeverwaltung des X.org-Projektes entfernt. Der Code sei schon länger nicht mehr aktualisiert worden und habe sich zuletzt auch nicht mehr kompilieren lassen, heißt es in der Begründung des Entwicklers Adam Jackson. Bereits heute verwenden die aktuellen Distributionen Aiglx für ihre Desktopeffekte.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






XGL und AIGLX stellen ein "Compositing"-Feature bereit, dass es ermöglicht, Dinge...
Mehrfach. Erstmal: "Schönes" Aussehen steigert bei vielen Computernutzern die...
Eigenglück sterben die nach 24 Stunden..
Was sonst? (Ist bestimmt der bessere Weg fehlkonzipierte Codeleichen über Jahre...