Blizzard: Von Diablo 3, Open Source und anderen Heldentaten
In Sachen World of Warcraft kämpft Blizzard derzeit vor Gericht darum, dass der Entwickler des Cheatprogramms Glider den Quellcode seiner Software nicht veröffentlichen und so Open-Source-Varianten ermöglichen darf. Blizzard hatte gegen den Hersteller von Glider geklagt und im Juli 2008 zum Teil Recht bekommen. Seitdem verstoßen Nutzer, die das Programm verwenden, offiziell gegen die Nutzerbestimmungen und müssen mit Sanktionen rechnen. Abgesehen von der in Spielerforen geforderten Open-Source-Freigabe ist auch noch nicht entschieden, ob die Glider-Entwickler Schadensersatz wegen verkürzter WoW-Ablaufzeiten in Höhe von 10,5 Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) zahlen müssen.
Große Pläne hat Blizzard mit einem frisch für alle kommenden Titel angekündigten Spielererfolgesystem. Das sollte eigentlich nur in der World-of-Warcraft-Erweiterung Wrath of the Lich-King rund 500 Titel oder andere Belohnungen für besondere Spielererfolge (öffnet im neuen Fenster) vergeben – so ähnlich, wie es etwa das Onlinerollenspiel Der Herr der Ringe Online schon vom Start weg macht. Nun kündigt Blizzard an, das System künftig in ein Achievement-System umzubauen, das ungefähr wie das Erfolgssystem in Xbox Live funktioniert. So sollen Spieler künftig an einer Art "Blizzard-Identität" erkennen können, wie sich ein Spieler etwa in Diablo 3 geschlagen hat, ob er überhaupt schon mal World of Warcraft angefasst hat und wie sein Status in Starcraft 2 ist.
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