Google arbeitet an kostenloser Dolmetscherplattform

Erste Teile des "Google Translation Centers" im Internet gesichtet

Der Suchmaschinenbetreiber Google arbeitet an einem eigenen Übersetzungsdienst. Anders als die "Google Sprachtools", die Maschinenübersetzungen liefern, setzt das "Google Translation Center" aber auf professionelle und auf freiwillige menschliche Übersetzer.

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Google hat mit "Google Translation Center" erste Komponenten einer Betaversion für einen Übersetzungsdienst online gestellt, der sich an professionelle Übersetzer, aber auch an Freiwillige richtet, die anderen Internetnutzern auf Basis der gegenseitigen Hilfe wie bei der Enzyklopädie Wikipedia ihre Fachkenntnisse zur Verfügung stellen.

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"Google Translation Center ist die schnelle und einfache Möglichkeit zur Übersetzung für Ihre Inhalte. Laden Sie einfach Ihr Dokument hoch, bestimmen Sie die zu übersetzende Sprache, und wählen Sie aus unseren Registrierungstools berufsmäßige oder freiwillige Übersetzer aus. Wenn ein Übersetzer akzeptiert, erhalten Sie Ihre übersetzten Inhalte zurück, sobald sie fertig sind", heißt es. Trotz eines bereits integrierten Anmeldefeldes lässt das "Google Translation Center" bislang noch kein Log-in mit der Gmail-Adresse zu. Weitere Projektbeschreibungsseiten, die noch vor einigen Tagen zugänglich waren, hat Google zudem wieder offline genommen.

Während es im Internet bereits unzählige Plattformen für Übersetzungsdienstleistungen gibt, will das Google Translation Center offenbar eher die Rolle des Marktplatzbetreibers und Tool-Providers wahrnehmen. Bisher schließt Google in den Geschäftsbedingungen die Beteiligung an Zahlungsabwicklungen sogar aus.

Bisher bietet Google verschiedene, kostenlose Computerprogramme für Übersetzungen an. So können die "Google Sprachtools", jeweils abhängig von der Ausgangs- und Zielsprache, teilweise recht brauchbare rohe Maschinenübersetzungen liefern. Diesen Dienst hat Google nach Angaben des Projektleiters Franz Och vom März 2007 verbessert, indem selbstlernende Übersetzer auf die mehrsprachigen Websites der UNO und der Europäischen Union angesetzt wurden. Als Teil des Browser-Plug-ins "Google Toolbar" gibt es zudem eine Wörterbuchübersetzung für einzelne Begriffe, die die Mouse-over-Funktion im Browser nutzt.

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Die Mehrheit der Linguisten erwartet jedoch, dass eine sehr gute automatische Übersetzung von Sprachen durch Computer nur möglich wird, wenn es gelingt, die menschliche Intelligenz zu simulieren.

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