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DFN-CERT warnt vor neuem Linux-Rootkit

Angriffe auf mehrere Linux-Systeme beobachtet

Das Computernotfallteam des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) warnt vor aktuellen Angriffen, bei denen ein Rootkit auf Linux-Rechnern installiert wird. Zum Einbruch werden vermutlich gestohlene SSH-Schlüssel verwendet. Mit einem Skript des DFN-CERT lässt sich nach dem Rootkit suchen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das DFN-CERT vermutet, dass es sich bei dem verwendeten Kernel-Rootkit um eine neue Version des Rootkits Phalanx handelt. Beobachtet wurden bisher mehrere Angriffe in verschiedenen Netzwerken. Dazu wurden vermutlich gestohlene SSH-Schlüssel verwendet und anschließend das Rootkit installiert, das die Prozesse der Angreifer versteckt.

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Gefunden wurde auf den Systemen unter anderem ein Init-Skript mit Alias-Definitionen, unter anderem um Dateien mit fremden SSH-Schlüsseln zu kopieren. Auch ein Logfile der Tastatureingaben fand sich auf den Systemen.

Das Rootkit korrigiert nach Angaben des DFN-CERT den Linkcount nicht, so dass dieser zu hoch ist, wenn unterhalb eines Verzeichnisses ein weiteres versteckt wurde. Ein Beispiel dafür gibt es in der E-Mail des DFN-CERT.

Um versteckte Prozesse aufzuspüren, hat das DFN-CERT in seiner Warnmeldung zudem ein Skript veröffentlicht. Allerdings ist es durch die Konfiguration des Rootkits möglich, dass beide Methoden nichts finden - ebenso wie das Skript falschen Alarm geben kann.

Auch die Universität Chicago hat einen Hinweis veröffentlicht.



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Darq 19. Aug 2008

Das weis ich nicht, ich beobachte allerdings eine explodierende Scantätigkeit und...

Max Steel 19. Aug 2008

Sagt niemals nie... Trottel gibt es überall.

Lars123 06. Aug 2008

Es betraf soweit ich weiß nur die ssh-Schlüssel, welche unter Debian generiert wurden.

Lars123 06. Aug 2008

Naja, normalerweise besitzt nicht jeder Admin auch gleich das root-Passwort, welches Du...

Gunah 05. Aug 2008

wird das BeOS noch entwickelt?


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