Steve Jobs: Frühstart von MobileMe war ein Fehler

Apple-Chef äußert sich zu den MobileMe-Problemen

Vom Start weg bereitete der Dienst MobileMe Apple Probleme. In einer internen E-Mail äußert sich Apple-Chef Steve Jobs nun dazu. Nach seiner Auffassung war der Zeitpunkt für den Start von MobileMe ein Fehler und man hätte den Dienst anders und später zur Verfügung stellen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zum Start von MobileMe war der Dienst über mehrere Tage nicht nutzbar und die versprochenen Push-Funktionen wurden beschnitten. Darauf reagierte Apple mit einer Verlängerung der Nutzungsdauer für die Kunden. Damit endeten aber die Probleme nicht: Danach gingen sogar E-Mails verloren und die gesamten E-Mail-Funktionen standen für einen Teil der Kunden nicht zur Verfügung. Zuletzt gab es Schwierigkeiten beim Datenaustausch von Terminen und Adressen zwischen dem MobileMe-Server und einem iPhone oder iPod touch.

Stellenmarkt
  1. Embedded-Entwickler (m/w/d) Bildverarbeitung
    STEMMER IMAGING AG, Puchheim bei München
  2. (Senior) Project Manager IT (m/f/d)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
Detailsuche

Anlässlich dieser Probleme verschickte Steve Jobs eine E-Mail an seine Angestellten, aus der ArsTechnica zitiert. Demnach entspreche MobileMe nicht dem üblichen Standard, den Apple bei seinen Produkten vorgebe, und der Start von MobileMe sei verfrüht gewesen. Für einen reibungslosen Start hätte Apple MobileMe ausführlicher testen müssen, meint Jobs. Den Dienst hatte Apple zeitgleich mit dem Marktstart des iPhone 3G, der Eröffnung des App Store sowie der Verfügbarkeit der iPhone-Firmware 2.0 gestartet.

Bereits mit diesen Produktstarts hatte Apple nach den Aussagen des Chefs mehr als genug zu tun. Demnach wäre es sinnvoll gewesen, MobileMe einfach später online zu stellen, ist Jobs überzeugt. Darüber hinaus hätte Apple MobileMe schrittweise zur Verfügung stellen sollen, anstatt den Dienst im Paket anzubieten. Unklar bleibt aber, warum Steve Jobs dies als Firmenlenker nicht bereits vor dem Start von MobileMe gesehen hat. In der Zukunft wird sich zeigen, welche Lehren Apple aus den leidvollen Erfahrungen von MobileMe ziehen wird.

Neben den wiederholten Ausfällen von MobileMe zog der Dienst aber auch an anderer Stelle Kritik auf sich. Denn Windows-Nutzern wurde ungefragt ein Eintrag mit MobileMe-Einstellungen in die Systemsteuerung geschrieben, wenn sie die aktuelle iTunes-Version installiert haben. Dieser Aspekt fand laut ArsTechnica keine Erwähnung in der E-Mail von Steve Jobs. Vor mehr als vier Monaten wurde der Konzern kritisiert, weil die Updatekomponente von iTunes dazu verwendet wird, Safari quasi automatisch auf Windows-Systemen zu installieren. Nach wie vor wird dann eine Safari-Installation empfohlen, obwohl Apples Webbrowser auf dem System nicht installiert ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


g-kar 08. Aug 2008

Weil in seinem Kopf weniger Platz für's Stroh ist als bei gewissen anderen Leuten ;-)

Blork 07. Aug 2008

Hö? Ich hoffe ja dass sie mal bald bei 30% stehen. Wenn die schon jetzt bei 7% mehr...

The_Heitmann 06. Aug 2008

http://www.youtube.com/watch?v=JyKe8iJ9-Jo&e einfach erbärmlich die Appler

Apple Fan 06. Aug 2008

Weg mit ihm. Er hat aus einer ehemals überlegenden Technologie einen Tamagotchi Zoo...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krieg der Steine
Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden

Lego hat einen Rechtsstreit um Mini-Figuren gegen einen Spielwarenhändler gewonnen, der Figuren aus China verkauft hat.

Krieg der Steine: Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden
Artikel
  1. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

  2. Garmin Edge Explore 2 im Test: Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer
    Garmin Edge Explore 2 im Test
    Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer

    Tour mit wenig Autos gesucht? Das Fahrrad-Navigationsgerät Garmin Edge Explore 2 kann uns das verschaffen - mit teils unerwarteten Folgen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

  3. USA: Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range
    USA
    Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range

    In den USA und Kanada übersteigt die Nachfrage nach dem Tesla Model 3 LR das Angebot, so dass Tesla erstmal keine Bestellungen mehr annimmt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • HyperX Cloud Flight heute für 44€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und GIGABYTE RTX 3070 Ti Master 8G 699€ + 20€ Cashback) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO für 353,99€) [Werbung]
    •  /