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Angetestet: Samsung SGH-i900 Omnia mit 5-Megapixel-Kamera

Sensibler Touchscreen
SGH-i900 Omnia
SGH-i900 Omnia
Das Display des Omnia bietet eine Auflösung von 240 x 400 Pixeln bei 65.536 Farben und ist mit 43 x 70 mm sehr groß, aber immer noch kleiner als das des iPhones. Auch die Darstellungsqualität steht weit hinter der des iPhones zurück: Zwar passt sich die Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht an - das hilft, den Akku zu schonen. Aber bei praller Sonne ist der Kontrast zu schwach und die Lichtstärke reicht nur schwer aus, um auch noch Details auf dem Bildschirm gut zu erkennen. Als Sucher für die Kamera eignet sich das Display dann nur noch bedingt. Immerhin reagiert der Bewegungssensor in allen Programmen und nicht wie im iPhone nur in einer kleinen Auswahl. So lassen sich beispielsweise Webseiten, E-Mails oder das Navigationsprogramm Route 66 hochkant oder quer betrachten - je nachdem, wie der Nutzer das Smartphone hält.

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Der Touchscreen reagiert recht zügig - vorausgesetzt, man tippt nicht zu fest. Problematisch wird es an den Rändern: Dort verweigert der Touchscreen häufiger den Dienst. Abhilfe schafft hier die Fingermaus, die der Nutzer im Menü aktivieren kann. Sie wird über das kleine schwarze Touchpad unter dem Display bedient und lässt sich präziser steuern, als man es mit dem Finger zuwege bringt. Damit macht die Bedienung Spaß.

Für die Eingabe von Texten gibt es keine Tastatur, dies geschieht über den Touchscreen. Dazu liefert Samsung einen Stylus mit, der sich allerdings nicht in einem speziellen Schacht im Gerät ablegen lässt, wie es normalerweise üblich ist. Samsung bietet die Möglichkeit, den Stylus mit einem Bändchen an eine am Gerät befindliche Öse zu befestigen - dann baumelt der Stylus freischwebend, aber immerhin griffbereit am Gerät. Ob der Nutzer das elegant findet, ist Geschmackssache. Auf jeden Fall besteht die Gefahr, dass das Bändchen reißt und der Stift verloren geht.

Verbesserungswürdig - GPS
SGH-i900 Omnia
SGH-i900 Omnia
Der integrierte GPS-Empfänger löst keine Begeisterung aus - aus zwei Gründen: Erstens dauert es nach dem Start des Navigationssystems jedes Mal erst einmal gut 5 Minuten, bis das Gerät die Position geortet hat. Und zweitens wird mit Route 66 Mobile Navigator 8 nicht gerade eine sehr bedienerfreundliche Navigationssoftware mitgeliefert. Um zu den Funktionen wie Route planen oder Einstellungen zu gelangen, muss der Nutzer unten links auf ein wenig aussagekräftiges Icon klicken - dort findet er alle Funktionen. Will er zu einer Adresse gelangen, gibt er in das Suchfeld direkt Stadt und Straße ein. Eigene Felder für Stadt und Straße, wie sie bei TomTom- oder Navigon-Geräten Standard sind, findet der Nutzer bei Route 66 nicht. Damit erscheint das Lotsensystem auf den ersten Blick nicht intuitiv. Nach ein bisschen Einarbeitungszeit lässt sich Route 66 jedoch gut nutzen.

Die Standardfunktionen Navigieren, Route planen sowie Suchen nach Favoriten, Sehenswürdigkeiten oder Längen- und Breitengrad sind vorhanden. Der Nutzer kann auch nach Einträgen aus dem Mobiltelefonadressbuch suchen. Ebenfalls praktisch ist, dass der Nutzer den Kartenausschnitt, seine GPS-Position oder eine Routenbeschreibung direkt aus der Software heraus per E-Mail oder Bluetooth verschicken kann. Verkehrsinfos, Reiseführer, Farbschemata, Karten oder Stimmen kann sich der Nutzer via Mobiltelefon direkt aus dem Route-66-Shop aufs Gerät laden - diese Services sind jedoch alle kostenpflichtig. Gratisverkehrswarnungen via TMC bekommt der Nutzer damit nicht. Eine Routenberechnung dauert gute 10 Sekunden, das Rerouting, wenn der Nutzer sich verfahren hat, nur zwei bis drei Sekunden.

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rommel88 21. Jun 2010

was sind 65k bsw. was ist k, für was steht es? warte auf antwort mfg

Mike2 23. Dez 2009

Seit wann hat das iPhone denn Profile? Der Taskmanager von WM lässt sich so konfigurieren...

HomeBoy 14. Jan 2009

habe vor ein neues handy zu kaufen und überlege nun ob ich mir das Samsung SGH-i900 Omnia...

Frieder 15. Okt 2008

Da ich gerade mit dem i900 liebäugle mal eine Frage, kann man den das Betriebssystem...

WMUser 12. Aug 2008

So ein Schmarrn. Die bezahlst Du sowieso über Dein Weckerradio/Autoradio/Internetfähigen...


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