Abo
  • Services:

Lycos Europe noch ohne einen Käufer

Firma sorgt sich wegen Nutzerzahlen

Das Internetunternehmen Lycos Europe hat seine Suche nach einem neuen Großaktionär noch nicht abschließen können. "Hier kann ich noch keine Wasserstandsmeldung geben", sagte Firmensprecherin Frauke Riva Golem.de. "Bis Ende des Jahres wollen wir jedoch zu einem Abschluss kommen." Zugleich häuft Lycos bei sinkenden Umsätzen steigende Verluste an.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Internetunternehmen Lycos Europe sucht seit Mai 2008 einen neuen Geldgeber. Laut einem Pressebericht von Ende Mai 2008 legten die Großaktionäre Bertelsmann und die spanische Telefónica den Firmen AOL, United Internet und Tomorrow Focus Angebote vor, die Lycos mit 50 Millionen Euro bewerteten. Die Lycos-Barbestände liegen bei ungefähr 150 Millionen Euro, der Angebotspreis für die Firma soll 200 Millionen Euro betragen. Bertelsmann und Mohn selbst halten über verschiedene Querbeteiligungen 32,1 Prozent der Lycos-Europe-Anteile. Telefónica besitzt weitere 32,1 Prozent der Aktien. Doch laut Firmensprecherin Riva läuft die Suche nach einem Käufer aber "aus unserer Sicht optimal".

Stellenmarkt
  1. XOX Gebäck GmbH, Hameln
  2. Atlas Copco IAS GmbH, Geretsried

Neu bei Lycos Europe ist das Ratgeberportal Decido, das Preisvergleiche, Testberichte und Konsumentenerfahrungen verbinden soll. Weitere Kernprodukte seien der Frage-Antwort-Dienst Lycos IQ, E-Mail, Dating, Chat und das Portalgeschäft. Wie Golem.de aus dem Unternehmen erfahren hat, ist Lycos gegenwärtig mit seinen Nutzerzahlen aber nicht zufrieden. "Hauptaugenmerk wird auch zukünftig auf der Produktoffensive liegen, um den Traffic zu stabilisieren", lautet ein offizielles Statement.

Zugleich hat das Unternehmen die Bilanz für das erste Halbjahr 2008 präsentiert. Danach ging der Umsatz weiter zurück und die Verluste stiegen. Das Unternehmen erlitt einen Verlust von 9,8 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 48,7 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBITDA belief sich zum 30. Juni 2008 auf -10,9 Millionen gegenüber -7,6 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Die Umsätze knickten von 41,2 Millionen Euro auf 33,3 Millionen Euro ein.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Carlo 04. Aug 2008

Ach so, daher das Geld. Dachte schon Papa Mohn hätte das alles da reingepumpt. Aber...

Siga 04. Aug 2008

Bei Wikipedia (.en den in .de sind die .DEleterz unterwegs) gibt es sicher mehr Infos...

Gratulant 04. Aug 2008

Herzlichen Glückwunsch an den Geschäftsführer! Die Marktkapitalisierung lag beim...

sirioso 04. Aug 2008

eine etablierte schwächelnde aber etablierte Marke im Internet. und im gegensatz zu...


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /