Test: Eee-PC 901 - Dauerläufer mit Atom-Prozessor
Besser beleuchtetes Display

Display im leichten Schatten bei Sonnenschein
Asus macht keine Angabe zur Helligkeit des neuen Displays. Im direkten Vergleich mit dem Eee-PC 900 wirkt es aber deutlich heller. Zusammen mit der matten Oberfläche ist es an hellen Sonnentagen im Schatten noch brauchbar für den Außeneinsatz. Im direkten Sonnenlicht sind die Bildschirminhalte jedoch nicht mehr lesbar - das schafft bisher unter den Netbooks nur das Gerät von Medion/MSI.

Schnittstellen links
Über die zweite Funktionstaste in der silbernen Leiste kann die Auflösung auch direkt umgeschaltet werden, alternativ kann man ein vorinstalliertes Programm in der Systray von Windows XP neben der Uhrzeit verwenden. Darüber ist dann auch der "Compressed Mode" zu erreichen, bei dem 1.024 x 768 Pixel von der Grafiklogik auf die 600 Zeilen des Displays skaliert werden. Dabei wird der Bildschirmaufbau aber unbrauchbar langsam.

Anschlüsse der rechten Seite
Die Schnittstellen ließ Asus an denselben Orten wie bei den bisherigen Eee-PCs: Links sitzen Sound, ein USB-Port sowie Ethernet. Dazwischen befindet sich ein neuer, deutlich größerer Luftauslass - obwohl der Atom-Prozessor deutlich weniger Leistung aufnimmt als die bisherigen Celerons. Dafür bleibt der Eee-PC 901 bei geringer Last auch unhörbar; hat die CPU viel zu tun, rauscht er jedoch deutlich wahrnehmbar. Dabei sind aber Störgeräusche des Lüfters selbst nicht auszumachen, so dass das Geräusch insgesamt nur wenig stört.

Mini-PCIe, WLAN und SO-DIMM
Vorne rechts befindet sich der Slot für SD-Karten, der auch SDHCs aufnimmt, dahinter zwei USB-Ports und der VGA-Ausgang. Neben diesem wiederum befindet sich der Stromanschluss, er ist also nicht mehr an der Rückseite angebracht. Diese wird vollständig vom neuen Akku mit 6.600 Milliamperestunden bzw. 48,8 Wattstunden aufgenommen. Bedingt durch das vergleichsweise hohe Gewicht des 6-Zellen-Stromspenders von 325 Gramm wiegt der Eee-PC 901 betriebsbereit 1.135 Gramm - die Zeiten der Netbooks unter 1 kg
sind offenbar vorbei.
An der Unterseite des neuen Eee-PCs hat Asus nun eine große Klappe angebracht, die mit nur zwei Schrauben leicht zu öffnen ist. Darunter sind nun nicht mehr nur die Steckplätze für Mini-PCIe-Karte und Speichermodul zugänglich, auch das WLAN-Modul liegt frei. Wie schon beim Eee-PC 900 ist der PCIe-Slot durch die zweite SSD mit 8 GByte belegt. Wie andere Netbooks besitzt auch der Eee-PC 901 keinen zweiten Slot für SO-DIMMs, so dass man das alte Modul ausbauen muss, wenn die serienmäßigen 1 GByte DDR2-667-Speicher nicht reichen.
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kein Kommentar
schade
Also ich hab den 901Go mit integriertem 3G Modem und der hat definitiv einen Atheros...
Auf meine Anfrage bezüglich des Erscheinens des EeePC 901 mit Linux in Deutschland von...