XenServer 4.2 als Beta

Freie Variante soll bald komplett im Linux-Kernel sein

Citrix hat den XenServer 4.2 als öffentliche Betaversion freigegeben. Darin wurde die Liste der unterstützten Gastsysteme erweitert und es gibt ein neues Migrationswerkzeug. Die freie Variante der Virtualisierungslösung soll bald komplett im Linux-Kernel enthalten sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der XenServer 4.2 basiert auf dem freien Hypervisor Xen 3.2. Der neue XenServer bietet eine automatisierte Hochverfügbarkeitsfunktion und unterstützt unter anderem Windows Server 2008 sowie Red Hat Enterprise Linux 5.2 als Gastsysteme. Multipath I/O für Fibre Channel und iSCSI ist nun möglich und die Hardwareunterstützung des Hypervisors wurde verbessert. Für die Arbeit auf der Konsole gibt es nun eine kleine zeichenorientierte Benutzerschnittstelle.

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XenConvert erledigt die Migration physischer in virtuelle Maschinen. Die Betaversion kann von der Citrix-Seite heruntergeladen werden. Voraussetzung dafür ist ein MyCitrix-Benutzerkonto.

Jeremy Fritzhardinge äußerte sich derweil zum Status von Xen im Linux-Kernel. Es dauerte mehrere Jahre, bis Linux 2.6.23 erstmals Teile des Hypervisors integrierte. Bisher kann Linux damit aber nur als unprivilegierte Domäne (bei Xen "DomU" genannt) laufen. Diese dürfen nicht direkt auf die Hardware zugreifen. Die Domäne 0 (Dom0) hingegen - die den unprivilegierten Domänen Speicherplatz und Ähnliches zur Verfügung stellt - lässt sich auch weiterhin nur in einem angepassten Kernel einrichten.

Fritzhardinge erwartet, dass die fehlenden Teile bereits in Linux 2.6.28 enthalten sein könnten.

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