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VMware Fusion: Neue Beta virtualisiert MacOS X

Größere Integration von Mac-Host und Windows-Gast. Die Mac-Virtualisierung VMware Fusion 2.0 nutzt in der zweiten Betaversion einen erweiterten Unity-Modus. Der vereint virtuelle Windows-Maschinen mit dem Mac-Desktop. Jetzt lassen sich beispielsweise auch Mac-Anwendungen aus der virtuellen Umgebung heraus aufrufen. Außerdem wurde die 3D-Unterstützung verbessert.
/ Julius Stiebert
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Wie angekündigt kann die neue Fusion-Beta(öffnet im neuen Fenster) MacOS X Server 10.5 als Gastbetriebssystem laufen lassen. Durch Apples Lizenzbestimmungen darf jedoch nur die Servervariante virtualisiert werden und VMware kennzeichnet die Unterstützung noch als experimentell.

Kräftig überarbeitet wurde der Unity-Modus. Bisher sorgte der dafür, dass sich Windows-Anwendungen aus einer virtuellen Maschine herauslösen und direkt auf dem Mac-Desktop nutzen ließen. Das geht jetzt auch mit Linux-Programmen und es können beispielsweise Dateitypen auf dem Mac mit einer virtuellen Windows-Anwendung verknüpft werden. Und auch andersherum klappt das: Wird etwa ein E-Mail-Link unter Windows angeklickt, kann trotzdem der E-Mail-Client auf dem Mac gestartet werden.

Zudem spiegelt Unity jetzt Ordner – die Inhalte von "Dokumente" und Ähnlichem können also identisch sein. Auch eine Lösung für Windows-Tastenkombinationen gibt es, denn die Funktion von auf Mac-Tastaturen nicht vorhandenen Knöpfen wie "Einfügen" kann auf eine Mac-Taste gelegt werden. So funktionieren Tastenkombinationen in den Windows-Programmen dann trotzdem.

Darüber hinaus wird nun mehr als ein Schnappschuss für virtuelle Maschinen unterstützt und die 3D-Funktionen wurden verbessert. Unter Windows XP und Vista sollen sich 1080p-Videos wiedergeben lassen und einer virtuellen Maschine können bis zu vier virtuelle Prozessoren zugewiesen werden.

Die Betaversion kann nach einer Registrierung kostenlos heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden. Für Kunden soll die Version 2.0 als kostenloses Update erscheinen.


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